Archive for the 'Das digitale Leben' Category

Apps-olute Unterhaltung

Valentina on Jul 22nd 2010 03:31 pm

Nachdem ich nun endlich eine ordentliche Hülle für mein iPad habe (unendliche Lieferzeiten), wird es Zeit für eine weitere Runde persönlicher App-Empfehlungen. Ich bin eher ein vorsichtiger App-Käufer, bei iPhone, iPad & Co. Ich bin niemand, der 700 Seiten Apps durchscrollen mag oder sie in Ordner verstecken, so dass ich sie nie wiederfinde. Ich schmeiße Mist hemmungslos wieder runter und noch viel lieber schließe ich schon vor dem Kauf die Mistigkeit aus. Was nicht immer geht. Hier also eine kleine Runde App-Tipps…

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But MY Phone can…!

Valentina on Jun 24th 2010 12:04 pm

Ich gebs zu: Das Video ist mir eine Art, wie sagt man politisch korrekt, innerer BUNDESparteitag ;-)

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Magisches iPad

Valentina on Jun 20th 2010 10:24 am

Nein, Steve Jobs hat das Adjektiv “magisch” nicht umsonst benutzt. Das Ding kann tatsächlich zaubern, seht selbst:

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Braiiins! Das iPad & Ich

Valentina on Jun 5th 2010 11:57 pm

Seit 9 Tagen bin ich nun im Besitz eines iPads – für die einen das Sinnbild eines zensierten Systems, die anderen möchten es nicht mehr missen. Schon mal vorausgeschickt: Ich gehöre eher zu letzteren, auch wenn es – natürlich – Dinge gibt, die ich nicht ganz so großartig finde. Hier, bitte sehr, mein Ersteindruck und einige Empfehlungen in Sachen “Must-Download-Apps”…

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Journalismus & das Web

Valentina on Mai 16th 2010 12:11 pm

Twitter ist ja für mich inzwischen das, was mal ein RSS-Reader war. Halt mit einem netten Zusatz-Element: Chaos. Will sagen, ich kriege ständig sau-interessante Leseempfehlungen queerbeet, abhängig von den völlig unterschiedlichen Menschen, deren Tweets ich folge. Einziges Manko: Manchmal komme ich kaum hinterher, die Artikel und Blog-Posts alle zu lesen. Trotzdem mag ich diese Chaos-Element.

Zur Zeit kann man via Twitter eine interessante Diskussion verfolgen. Und zwar, wenn man unter anderem Leuten wie Ulrike Langer, Gunnar Sohn oder Peter Kruse folgt – um nur eine kleine Handvoll zu nennen. Es geht (mal wieder) um die derzeit irgendwie so beliebte Qualitätsdebatte in Sachen Journalismus und/im Netz. Dazu wurden in den letzten Tagen wieder mal neue Meinungen und Thesen veröffentlicht. Was auch daran liegt, das gestern der Journalistentag in Mainz stattfand.

Gerade las ich den Artikel von Wolfgang Blau, dem Chefredakteur von Zeit Online zum Thema und empfehle ihn hiermit ausdrücklich. Er stutzt die teilweise etwas aufgeregte Debatte ein wenig auf Normalmaß herunter.
Zitat:

Selbstverständlich werden die Menschen auch in Zukunft noch auf vertrauenswürdige, professionelle Websites, Printmedien oder Sender zurückgreifen. Auch in Zukunft wird es noch hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten geben. Es werden aber weniger sein als heute und um sich in einer vom Internet dominierten Medienlandschaft behaupten zu können, werden Redakteure ein neues Selbstverständnis und zusätzliches Handwerkszeug benötigen.

Kräftig Öl ins Feuer gießt ja immer wieder gerne FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher und seiner Feuilleton-Entourage. Beispielsweise mit einem vielerorts als hämisch empfundenen Artikel über Blogger. Für den Autor dieses Artikels sind Blogger Leute, die “haben Zeit, das Leben in Berlin ist günstig, und Bloggen das Hobby, das ihnen ihre Eltern bezahlen, bis sie davon leben können.”
Ah so…

Wolfgang Blau erwähnt in seinem oben zitierten Artikel auch den britischen Guardian, der von seinen Redakteuren eine Twitter- und Facebook-Seite verlange und wohl auch damit rechnet, damit mal ein Desaster zu erleben. Was ich persönlich sehr mutig finde und mir einiges davon auch im eigenen Hause und der eigenen Redaktion wünschen würde. Als ich im vergangenen Jahr während des Zusammenschnitts unserer Sendung von der Gamescom twitterte, jetzt, so 40 Minuten vor Ausstrahlung würde es langsam knapp, befürchteten Kollegen, ich würde Interna in die Welt posaunen. Ich persönlich wage zu behaupten, dass die meisten Zuschauer inzwischen wissen, dass das Fernsehen kein magisches Hexenwerk ist, sondern da auch mal was nicht perfekt läuft. Zum anderen denke ich, dass eine solche – aus meiner Sicht total harmlose – Offenheit die Leute anders mitnimmt. Ich bekam jedenfalls nur nette Durchhalte-Tweets, während ich mit dem Cutter in Höchstgeschwindigkeit Beiträge, Moderationen und Inserts zusammengebaut habe. Und wir sind einigermaßen pünktlich auf Sendung gegangen, auch wenn die Kollegen der Sendeabwicklung sicherheitshalber zwei Programm-Trailer mehr eingebaut haben, bevor unsere Sendung anfing.

Natürlich diskutieren auch wir in der Redaktion immer wieder wild über das Für und Wider diverser digitaler Phänomene. Zuletzt beispielsweise über Sinn oder Unsinn von Geo-Apps wie Foursquare. Dazu darf ich an dieser Stelle mal eben unsere heutige Sendung zum Thema empfehlen: Um 16:30 in 3sat!

Die Thesen von Frank Schirrmacher – den viele für einen notorischen Kulturpessimisten halten – werden viel diskutiert. Das ist an sich gar nicht so schlecht. Nur für den Blutdruck vielleicht. Professor Peter Kruse hat es gewagt, Schirrmachers Thesen zu hinterfragen und ist dafür vom FAZ-Feuilleton abgewatscht worden. Zitat Kruse via Twitter: “Ratz-FAZ, voll in die Fresse! Hätte Kritik an Schirrmachers Payback wohl doch vorsichtiger formulieren sollen: FAZ-Link

Es ist einfach so: Wer bestimmte Dinge nutzt und Spaß daran hat, ob das nun das Lesen bestimmter Blogs ist, die Vermessung der Welt via Geo-Apps oder twittern, der wird diese Dinge naturgemäß entspannt sehen. Natürlich kann ich nicht ausschließen, mich mit einem bestimmten Facebook-Status-Update, einem Tweet oder Blog-Post mal fürchterlich in die Nesseln zu setzen. Vermutlich wird mir das irgendwann mal passieren. Und vielleicht sträuben sich mir in 5 oder 10 Jahren die Haare, wie ich heute mit dem der Handy-Ortung umgehe. Vielleicht lächelt man aber auch drüber, wer will das jetzt schon so genau wissen. Mit anderen Worten: Ich kann mir einfach nicht anmaßen, darüber eine solide Zukunftsprognose abzugeben. Ich glaube allerdings: Im Moment passiert eine ganze Menge in Sachen Journalismus & Web und das meiste davon finde ich höchstspannend! Ich würde sagen: Schaun wir mal, dann sehen wir’s ja…

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“The Computer was a 30-Year-Accident”

Valentina on Apr 11th 2010 03:13 pm

Zitat Nick Bilton, Autor beim Ney York Times Bits Blog, in einem sehr interessantem Gespräch mit dem Journalisten Richard Gutjahr. Auch wenn die Diskussion rund um das iPad fast schon ermüdend ist (siehe mein Blog-Post vom 31. Januar), sie bricht doch immer wieder auf. Nick Bilton bringt es jedenfalls (ab Minute 1:12) sehr gut auf den Punkt: Das wirklich tolle am iPad ist die Zugänglichkeit. Wie oft er Anrufe seiner Mutter oder von sonst wem bekommen habe, á la ‘ich kann meinen Browser nicht finden’, könne er gar nicht zählen. Er hätte derartige Verzweiflungsanrufe jedenfalls noch nie von einem iPhone-Nutzer bekommen.

Schwierig wird es immer erst, wenn jemand ums zerplatzen rumfrickeln WILL! Die Verfasserin dieser Zeilen will das nicht. Nicht mehr. Zugegebenermaßen war auch ich jahrelang am frickeln und stolz darauf, dass ich meine neue schiesst-rechts-wie-links-super-duper-Grafikkarte selbst einbauen konnte und in stundenlangen Versuchen auch eine DFÜ-Verbindung unter Umgehung von AOL- oder T-Online-Software einrichten konnte. Dann habe ich mir ein iBook gekauft – vor allem, weils so schick aussah. Und war kuriert von der toll-das-ich-da-bis-auf-die-System-Untiefen-rumfrickeln-kann-Einstellung. Bevor das hier zum Bindestrich-Post verkommt, weiter im Text…

Natürlich wird es auch beim iPad Punkte geben, wo jemand nicht sofort durchblickt. Aber das Prinzip vom einfach anfassen und loslegen ist tatsächlich eins, was aufgeht. Natürlich findet vor allem die Windows-sozialisierte, durch jahrzehntelang eingeübte Voodoo-Kniffe gestählte, Techie-Schlaumeier-Welt diverse Haare in der Suppe. Einige Haare sind tatsächlich drin, einige werden da aber auch reingeworfen. Aber dafür gibts ja immer Haare-rausfisch-Updates. Huch, schon wieder Bindestriche…

Lange Rede, hier das Interview:

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“The Line”: Schlangestehen fürs iPad

Valentina on Apr 3rd 2010 01:39 pm

Interessante Einblicke in eine Sekte, äh, nein, das ist böse/falsch/gemein… Interessante Einblicke in das Schlangestehen fürs iPad. Ich dagegen bin ja nicht so verrückt. Nur halb. Ich kaufs halt Ende April ;-)

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Das iPad: Verwaltungsreform der digitalen Welt?

Valentina on Jan 31st 2010 01:03 pm

iPad, Quelle: Apple

Ich wollte ja eigentlich an dieser Stelle nicht unbedingt einen Artikel zum iPad schreiben. Fürs iPhone habe ich das auch nicht getan und außerdem nerven mich schon die Diskussionen über das iPad in der Redaktion. Aber gerade las ich noch einen interessanten Standpunkt dazu. Und das ausgerechnet von (ich zitiere einen Radiokollegen) “diesem älteren Feuilleton-Redakteur, der mit dem Internet überfordert ist”. Genau, Frank Schirrmacher. Der bringt darin einige schlaue Gedanken zu Papier. Und vor allem hat er erreicht, dass ich hier nun doch einige Gedanken zu Blog bringe:

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Das digitale Leben: Flächenbrand…

Valentina on Dez 1st 2009 10:06 pm

IBM Machine

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Kapitel in meinem digitalen Leben und seinen wundersamen, erschreckenden Begebenheiten. Das Abenteuer spielt sich an meiner Arbeitsstelle ab. Nicht, dass tägliche Arbeit nicht an sich schon ein kleines Abenteuer wäre, es gibt immer noch einige besonders eindrückliche Momente. Neulich an unserem DVD-Kopierer…

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Gelegonieren mit dem iPhone…

Valentina on Jan 18th 2009 08:55 pm

Seit knapp 6 Wochen bin nun auch ich Besitzer dieses irrwitzigen Über-Gadgets namens iPhone. Und eigentlich bin ich ganz zufrieden. Außer, das man am besten ein eigenes Kraftwerk besitzen sollte, wegen der lächerlich schlappen Akku-Leistung, bin ich durchaus angetan. Allerdings gibt es eine völlig desaströse Rechtschreibhilfe. Bei den meisten Handys läuft bekanntlich T9. Das kannte nun auch nicht den Vokabel-Inhalt eines Duden, aber das ging schon. Bei jedem neuen Handy habe ich ihm zusätzlich die wichtigsten Vokabeln beigebracht: Schatzi, WoW oder Dummdödel – das T9 diese Begriffe nicht drauf hatte, war grade noch verzeihlich.

Keine Ahnung, wie sich der Spaß auf dem iPhone nennt, ich nenne es jedenfalls dämlich. Wie anders ist zu erklären, dass man beispielsweise das Wort “telefonieren” tippt und und seine Dämlichkeit schlägt vor: “gelegonieren”? Also bitte, wer hat dem Teil Vokabeln beigebracht? Ein Ork?

Eben tippe ich das keineswegs seltene Substantiv “Karton” und das iPhone schlägt mit dem Charme eines Steuermahnbescheids vor: “Martin”… Ich will “oder” tippen und das iPhone bietet “öde” an. Ja, sapperlot, gehts noch?!

Das blöde ist, wenn man nicht auf das vorgeschlagene Wort tippt, um es abzulehnen, wird es übernommen. So bekam mein Bruder eben eine SMS mit dem Wortlaut, “der Lieferschein ist im Martin” . Wahlweise klingen schnell (zu schnell) getippte und abgeschickte SMSsen vom iPhone, als sei der Schreiber entweder betrunken (“gelegonieren”) oder nicht ganz dicht (“im Martin”).

Ohne Rechtschreibhilfe ist es aber auch doof. Das kommt eben davon, wenn man ein amerikanische Produkt kauft, wo jeder weiss, das diese Nation keine SMSsen schreibt. Die Amerikaner telefonieren damit, kaum zu glauben…

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