Archive for März, 2006

Pause

Valentina on Mrz 24th 2006 10:40 pm

So, statt einer soliden Zweihandaxt schwinge ich nächste Woche mich höchstselbst auf mein Snowboard und erkunde Schweizer Berge statt Azeroth. Hm, ich muss aufpassen, dass ich keine Skifahrer-Mobs aufscheuche. Aber Druide Voodoovince ist ja dabei…

Deswegen hat der Blog Betriebsferien, eine Woche lang. Ob ich das aushalte ohne WoW? Ach was, Schmarrn: Schnee ist schoen!!

Bis nächste Woche…

Sonnenuntergang in Azeroth

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Das WoW-Tagebuch Nr. 29: Hurra, endlich Voice Chat

Valentina on Mrz 23rd 2006 11:07 am

Bisher war ich ja mit dem Chat durchaus bedient. Na gut, gelegentlich wars schon bloed, erst nach dem Ausloeschen im Chat-Log zu sehen “Valli, zurueck!”. Oder: “Valli, neiiiiin!!”.

Bloss welchen Voice Chat verwenden, der simpel ist und Windows- und Apple-Nutzer zusammenbringt? Skype & Co verbrauchen zuviel Bandbreite und/oder CPU-Power, Ventrilo kapiert kein Mensch und benutzen auch wenige und XFire finde ich zwar super, ist aber auch nur fuer Fenster-User…

Die meisten Spieler nutzen Teamspeak, nur gabs auch da bisher keinen Mac-Client. Bis sich ein hollaendischer Programmierer hinsetzte und einen bastelte. Zwar war auch offiziell von den Teamspeak-Machern einer angekuendigt, bisher aber nicht erschienen. Aber Teamspeex, so heisst die Mac-Variante, ist zu haben und funktioniert bei uns bisher einwandfrei.

Na gut, wie immer haben wir ein bischen gebraucht, um es hinzukriegen, weil das keiner von uns MMORPG-Newbies bisher genutzt hat. Erst habe ich HP gehoert, er aber mich nicht. Dann hats funktioniert und wir haben uns froehliche durch Ashenvale gequestet, waehrend wir den virtuellen Aether vollgequasselt haben. Bloss den Hoehlen-Phobiker und Wurzel-Fetischisten Traveller habe wir nicht auf den Server bekommen. Wir haben vorsichtshalber mal die kompliziertesten Problemstellungen angenommen: Turbo Pascal und Complainer nicht aktiviert, Schlagmichtot-Codec nicht unterstuetzt, etc. Dank kompetenter Hilfestellung von Angelone, fand sich eine eher einfache Loesung: Man muss einfach den richtigen Server eintippen…

Solcherlei Kleinkram-Problemchen geloest, konnten wir uns also endlich in den Dunkeleisen-Krieg werfen. Man erinnere sich, wir hatten Probleme mit Demolierern

Mitten im wilden Gemetzel ertoent auf einmal eine Stimme: “Wer seid ihr denn?” Waehrend im Hintergrund Dunkeleisen-Zwerge Dynamit schmeissen und in wildes Gelaechter ausbrechen, fragen wir uns, ob die KI dieser Zwerge moeglicherweise ganz eigene Wege geht. Die Stimme aus dem Nichts stellt sich aber dann als Server-Besitzer und Hilfestellunge-gebender Angelone heraus, der sich kurze Zeit spaeter mit seiner Gilde in (wahrscheinlich anspruchsvollere) Gefechte auf anderen Servern stuerzte.

Schlussendlich haben wir unter viel Durcheinander-Geschrei und Gelaechter den Dunkeleisen-Krieg doch noch fuer uns entschieden. Unter herben Ruestungsverlusten wie immer, aber – auch wie immer – mit jeder Menge Spass…

Bilder wie immer hier. Und ein ganz guter Artikel zum Thema Voice Chat am Mac hier.

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Das WoW-Tagebuch Nr. 28: Der Kral von Razorfen

Valentina on Mrz 21st 2006 10:12 am

Wann immer ich jemanden über die Schulter sah, der in großer Truppe in einer Instanz unterwegs war, packte mich die große Ehrfurcht. Hui, soviele Icons auf dem Bildschirm und alle reden via Headset. Chaoten raus! Valli rein musste aber sein. Wenn ich endlich mal eine ordentliche Rüssi (WoW-isch für Rüstung) haben wollte.

Also mit Ernie und HP verabredet und noch den Kollegen aus der Grafik-Abteilung angehauen – den Druiden Traveller. Ernie hat sich uns mit seinem Level-46-Krieger Wicked angeschlossen oder besser: Er geht vor. Unsere Mannschaft ist mit Dreien immer noch ein bisschen schwächlich besetzt und Traveller outet sich als Mitglied der AHP – der Anonymen Höhlen-Phobiker. Weil man darin nicht wurzeln kann…
Gottseidank findet sich noch die Priesterin Lanaya. Wir marschieren also durchs Brachland und versammeln uns vor dem Kral. Erst noch ein paar notwendige Dinge im RL erledigen: Lanaya muss noch schnell ein Brot schmieren und ich auf die Porzellanabteilung. So, alles fertig; Ernie verteilt die Aufgaben. Ich soll mich mal wieder zurueckhalten (grmpf), Druide Machdirnix a.k.a. HP mit Schaden machen und Lanaya heilen. Also nix wie rein.

Drin ist es entspannter als gedacht – aber eigentlich hätt’ ich ja schon gut 10 Level früher rein gehen sollen (schüttel). Unser Bossgegner – an diesen Ausdruck werde ich mich nie gewöhnen – heisst Roogug, ist ein berühmter Stacheleber auf Beinen und nicht amused, als wir ihm selbige ein wenig ausreissen wollen. Letztlich gibt er aber netterweise auf und – jippie – Valli kriegt einen tollen Ketten-Bikini, äh Brustpanzer. Blöd nur, dass wir vorher einem der Stacheleber-Bediensteten schon eine bessere abgenommen hatten…

Egal, mutig geworden wollen wir gleich in die nächste Schlacht. Ausserdem sind Wicked und Lanaya ein par Level über uns und leicht unterfordert. Auf dem Weg dahin treffen wir eine froehliche Horde. Weil niemand von uns Orcisch oder Traurisch spricht, verständigen wir uns mit Händen und Füßen – es artet in eine spontane Feier aus. Leider können die uns ansonsten nicht helfen: In den Hügeln von Razorfen habe ich noch einen Screenshot gemacht, bevor wir reingingen. Dann hatte ich dazu keine Zeit mehr. Raus kamen wir ziemlich durchsichtig. Das war dann doch etwas vermessen.

Aber immerhin: Ich war in einer Instanz! Ich habe überlebt! Ich habe mich nicht allzu dämlich angestellt! Die Welt gehört mir!!

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Ab in die Distanz! Jetzt Bilder angucken

Valentina on Mrz 20th 2006 11:40 pm

Bevor ich ans Schreiben gehe: Bilder angucken! Mein Kriegerin Valli hat sich tapfer durch ihre erste Instanz geschlagen. War gar nicht so schlimm. Aber ich war auch nicht alleine ;-)

Im Kral von Razorfen

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Ein gutes Buch: Everything Bad Is Good For You

Valentina on Mrz 18th 2006 11:35 pm

Es ist Buchtipp-Zeit: Wer des Englischen einigermaßen mächtig ist, sollte in Steven Berlin Johnsons Buch “Everything Bad Is Good For You” reinlesen. Das schmale Büchlein gibt allen Kulturpessimisten(und davon gibts hierzulande besonders viele) ordentlich eins auf den Deckel. Den bis zum Erbrechen runtergeleierten Ausspruch, Fernsehen und Computerspiele machen dick und doof, rührt der Amerikaner einmal gut durch und raus kommt etwas ganz anderes…

Witzig und clever räumt Johnson mit so einigen Dingen auf. Besonders schön ist dabei sein Gedankenexperiment zum Thema Spiele: Man stelle sich eine Welt vor, in der Computer- und Videospiele sein Jahrhunderten selbstverständlich sind und zum Alltag Aller gehören. Dann erfindet jemand das Buch.

Er zitiert nun erfundene Kritiker und besorgte Eltern. Die jaunern, dass auf einmal der Nachwuchs, statt kommunikativ LAN-Partys zu besuchen, einsam in im Zimmer sitzt und liest. Und das Bücher so erschreckend eindimensional seien. Schließlich müsse man da nur einer linearen Geschichte folgen, ohne Wahlmöglichkeiten, ohne Interaktion, ohne verschiedene Ebenen wie Musik, Sprache, Bild. Nun würden die sonst so lebhaften Kinder sich hibter Buchdeckeln eingraben.
Nur fürs Protokoll: Er findet natürlich selbstredend nicht, dass Bücher schlecht sind. Aber er macht deutlich, wie schwach die so vehement vorgetragenen Thesen von Spielen als Ursache und einzige Vorlage für Gewalt und Brutalität sind. Er zeigt, wie und was man vom Spielen lernen kann. Zum Beispiel wie spannend es ist, mit wenigen Hilfsmitteln (z. B. Tutorials), herauszufinden, was das Spiel vom einem will. Welches System liegt zugrunde? Wie kann ich gewinnen? Was passiert, wenn ich dies oder jenes versuche?

Die Spiele von heute, namentlich nennt er GTA oder die Sims, sind natürlich viel komplizierter, als die ersten simplen Games wie Pacman. Die heutigen Spiele bringen den Spielern bei, taktisch zu spielen, Entscheidungen zu fällen, abzuwägen, verlangen komplexe Aktionen und vor allem bei Ego Shootern Teamwork und Gruppen-Koordination.

Ähnliches beschreibt er auch für andere Medien, wie dem Fernsehen. Dabei sei nicht der Inhalt anspruchsvoller geworden, aber die Aufbereitung. Serien wie Denver Clan oder Dallas waren ganz simpel gestrickt: In jeder Folge ein Handlungsstrang, die Figuren wurden immer neu vorgestellt. Mehrere Ebenen, Anspielungen, Wortwitz, all das sucht man dort vergeblich. Aber damals wurde es eben auch nicht vermisst. Aber einige Jahrzehnte Fernsehen habe die Ansprüche und auch die intellektuellen Fähigkeiten von Zuschauern wachsen lassen, schließt er aus der Veränderung hin zu immer komplexeren Serien.

Wie zuletzt ganz extrem am Beispiel von Lost zu sehen, wie ich anmerken möchte. Johnson nennt aktuelle Serien wie Emergency Room oder “24″, die einen aufmerksamen Zuschauer fordern. Da fallen Fachbegriffe, es werden bewusst Lücken gelassen, die erst viel später geschlossen werden oder vom Zuschauer gefüllt werden müssen und es gibt auch immer mehrere Handlungsstränge, die es zu verfolgen gilt. Das läßt sich am Beispiel vieler Serien, von den 70/80ern bis heute, verfolgen.

Mit anderen Worten: Der Umgang damit kann uns schlauer machen. Anmerkung meinerseits: Muss natürlich nicht.

In jedem Fall eine spannende Medienbetrachtung. Empfehlenswerte Lektüre vor allem für CDU-Politiker und andere Leitkultur-Verfechter…

Der smarte Herr Johnson hat natürlich auch einen Blog. Eine Rezension zu seinem Buch gibts hier.

Und jetzt geht spielen!! ;-)

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Das WoW-Tagebuch Nr. 27: Die Instanz ruft!

Valentina on Mrz 17th 2006 08:53 pm

Ich wollte da eigentlich nie rein. Distanz zur Instanz, sage ich nur. Jetzt habe ich aber den ersten Teil diese fulminanten Kriegerquests erledigt. Jetzt aufhören wäre irgendwie doof…

Schlimm nur: Der Kral von Schlagmichtot liegt in Feindesland, man muss elend weit laufen und dann kriegt man doch nur auf die Mütze.

Ja super, das geht doch bestimmt der Ernie mit mir rein. “Ja nun”, sagt er gedehnt am Telefon, “da muss man mit eine Gruppe schon hinlaufen, weil im feindlichen Hordengebiet. Ist keiner so scharf drauf”.

Na super, was mache ich jetzt? Mich einer fremden Gruppe anschliessen? Wenn man spielt wie ich, besser nicht. Vielleicht sollte ich mich der Gilde von Leeroy Jenkins anschliessen, die sind Kummer gewohnt.

Aber die sind ja auch im Ausland. Bei der USA-Horde (kleiner, platter Scherz, sorry).

Der Druide meines Vertrauens, Machdirnix, ist zwar genauso blauäugig wie ich und geht bestimmt mit. Das dürfte uns aber auch nicht weit bringen, schliesse ich aus Ernies Aussagen.

Sieht so aus, als muesste die Instanz noch ein bisschen warten…

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Aus dem Online-Leben einer World of Warcraft-Spielerin. Teil 26

Valentina on Mrz 7th 2006 09:30 pm

Teil 26: Ein Druide nur fuer mich!

Ich dachte ja eigentlich, ich sei auf dem Wege der Besserung. Spieltechnisch gesehen. “Ihr werdet immer besser”, sagt kuerzlich gar mein bester Freund und WoW-Meisterzocker Ernie. Zu Machdirnix, dem Druiden, und mir. Hm…

Nachdem mein entzueckender Kollege HP ob eines grippalen Effekts schwaechelte, musste ich mich gestern alleine durchschlagen. Gluecklicherweise fand sich ein Kollege aus der Abteilung Bildgestaltung (die machen diese schoene 3sat-Optik), der ebenfalls einen Druiden durch Azeroth schubst. Selbiger, der gute Traveller, warf sich dann beim gemeinsamen Quest gegen baertige Dunkeleisenzwerge mit in die Schlacht. Naja, ich habe mich geworfen, Traveller hat versucht, mich rauszuhauen. Dabei dachte ich, ich haette es jetzt kapiert: Krieger vor, Druiden hinten festwurzeln und Krieger vorne heilen.
Wer den Quest kennt, weiss, es sind seeehr viele Zwerge, die man da aus dem Weg raeumen muss. Verschiedene Sorten ausserdem. Das liest sich in der Questbeschreibung wie ein Kochrezept. Man nehme: 5 Dunkeleisen-Tunnelgraeber, 10 Dunkeleisen-Saboteure, 5 Dunkeleisen-Demolierer und 15 einfache Zwerge. Dann ordentlich aufmischen und zusehen, nicht selbst zu Hackfleisch verarbeitet zuwerden.
Netto jedenfalls etwa 30 Zwerge, brutto muss man aber jede Menge mehr auschalten, weil die Kerle einfach immer im Weg rumstehen. Und speziell die Demolierer erwiesen sich als harte Burschen. Davon gabs irgendwie immer nur einen. Und der stand in der Mitte, umgeben von seinen vielen Freunden.
Ich bin also ab und an mal kurz auf dem Friedhof vorbeigekommen. Und dann wird man noch angemault, mitten im Getuemmel: “Komm da raus. Weg aus der Mitte!” Welche Mitte? Da war Chaos und ich habe ausgteilt! Irgendwann seufzt Traveller: “Also, mehr als wurzeln kann ich auch nicht…” 237 verschiedene Zwerge spaeter, fragt Traveller hoffnungsvoll: “Kommt Herrsteller noch?” (Meisterzocker Ernie, a.k.a. Voodoovince)
Nachdem wir uns zu zweit lang genug die Zaehne ausgebissen hatten, haben wir uns zu einer schoepferischen Pause zurueckgezogen. Sprich: Rechner aus, Licht aus, Nickerchen, ein ander mal weiterquesten.
Heute vormittag erreichte mich folgende Mail:

Hi Selbstmoerderin, .. Du brauchst ja wirklich mindestens einen Priester oder Druiden um Dich , wenn Du in WOW unterwegs bist ! :-)
Oder besser gleich zwei !! Kein Wunder, das Machmirnix vollzeitbeschäftig ist :-)

Du hattest mir da mal einen Link wow mässig geschickt, den ich irgendwie nicht angesehen habe. Leider ist die mail nun wech… hast Du den link noch ? War irgendwas mit einem WOW Spieler, der ähnlich wie Du sehr ” mutig ” daherprescht !

Gruss,
Traveller (der immer noch dabei ist, seine Mana Vorräte wieder aufzustocken !!) ;-)

Pffffff!

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Da fehlt doch was? Genau! WoW-Tagebuch, Teil 22

Valentina on Mrz 5th 2006 03:23 pm

Hoppla: Gerade erreichte mich ein Hinweis meines groessten Fans (na gut, soviele sinds wahrscheinlich nicht… ;-) ) Es fehlt ein Teil des Tagebuchs. Hier ist er:

Teil 22, Bericht vom Mondfest

Feste feiern hat sich in Azeroth irgendwie zum Trend entwickelt. Ist gerade im realen Leben nix los – Weihnachten & Silvester vorbei, Ostern noch lange hin – dann bastelt man sich eben einen Anlass. Ist schliesslich ein Rollenspiel. Derzeit im Angebot: Das Mondfest.

Ist aber gar nicht so leicht zu finden, diese Festivität. Irgendwo im mittelalterlich angehauchten Stormwind stolpere ich dann aber doch über eine Dame, sprich NPC, die mich ins richtige, Mondfest-gastgebende, Stadtviertel schickt.
Da gibt’s auch gleich eine nette Aufgabe: Feuerwerk kaufen und abschiessen. Feuerwerk? Sagte ich nicht gerade, Silvester sei vorbei? Gut, egal! Dann eben vom nächstbesten Mondfestverkäufer säckeweise Raketen gekauft.
Hmm, ob die TÜV-geprüft sind? Ich bin da etwas hellhörig, seit letzte Woche in unserer lauschigen Redaktion ein Papierkorb in Flammen stand. Ach nein, das war ja im richtigen Leben…
Nun gut, Raketen gekauft und abgefeuert. Dafür gabs dann eine Einladung zum großen Mondfest in Moonglade. Mit dem Einladungswisch in der Hand konnte man schön im Direktflug nach Moonglade teleportieren. Von meinen wunderbaren Abenteuern dort habe ich natürlich gleich den anderen WoW-Abhängigen Kollegen erzaehlt.
Kurz nach Feierabend kam dann ein Kollege von der Produktion vorbei, um seine Freundin abzuholen. Die hatte noch ein wenig im Buero zu tun und so landete besagter Kollege zufaellig (!) an unserem Testrechner. Das Ende vom Lied war, dass ich geduldig eine Jaegerin namens „Funkemarie“ durch Darnassus schleusen musste, auf der Suche nach einem mobilen Feuerwerksverkaufsstand. Den glücklich gefunden, verballerte „Funkemarie“ Feuerwerksmassen wie eine chinesische Raketenfabrik. Bloss hatte er, oder sie…, damit immer noch nicht den verlangten Quest erfüllt. Des Rätsels Lösung: Es waren die richtigen Raketen vom falschen Verkäufer…
So, Zeit, endlich Feierabend zu machen. Und ein Häppchen beim Libanesen meines Vertrauens zu mir zu nehmen. Kurz bevor ich gerade herzhaft in mein „Makali Sandwich“ beissen moechte, klingelt das Handy: Am Apparat der Druide „Machdirnix“, also known as Harald.
„Sag’ mal, in welchem Viertel in Darnassus finde ich die Abgesandten des Mondfestes“?
Trotz vollem Mund konnte ich noch „Parkviertel“ nuscheln. Vielleicht sollte ich einen kleinen Routenplaner-Dienst plus Questberatung aufmachen…

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Das Tagebuch in Bildern

Valentina on Mrz 3rd 2006 10:46 pm

Jetzt gibts die ersten Bilder zum Tagebuch. Nur eine kleine Handvoll, aber das wird mehr. Ich versprechs! Das ist keine Drohung ;-) Wer sich ueber den schwachsinnigen Namen Goliat von Gestern wundert, hat Walter Moers wunderbares Buch “Die Stadt der traeumenden Buecher” nicht gelesen. Ausserdem brauchte ich irgendeinen Namen fuer die Yahoo ID…

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