Valentina on Dez 28th 2008 12:42 pm
 
Normalerweise ist es ja Aufgabe des Feuilletons, sich über Verhunzungen, Schwierigkeiten oder gar Feinheiten der deutschen Sprache auszulassen oder aufzuregen. Die WoW-zockende Bevölkerung regt sich, seit man sich an die Umbenennung von Ironforge in Eisenschmiede gewöhnt hat, kaum noch auf. Ab und zu stolpert man aber nicht nur über Interessantes, man kommt auch ins sinnieren…
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Valentina on Dez 26th 2008 04:20 pm

Mal kurz etwas in eigner Sache: Die WoW-Tagebucheinträge gibts bisweilen auch als Audio für auf die Ohren. Zumindest, wenn ich dazu komme, das ganze aufzunehmen, was meist eine Weile dauert. Eines Tages werde ich das ganze auch hübsch aufbereitet bei iTunes reinpacken.
Zu den Audio-Beiträgen ist Folgendes zu sagen: Zum einen, dass sie qualitativ nicht mega-professionell sind. Ich habe zwar ein solides Mikro, aber sonst kein großes Equipment, mit dem man diesen schönen, trockenen, klaren Tonstudio-Sound erreichen kann. Da müsst ihr durch!
Zum anderen weichen die Audiobeiträge inhaltlich stellenweise leicht von den Artikeln ab. Ein Text fürs Hörverständnis muss ein wenig anders verfasst sein, als ein Artikel zum selber die Augen verderben. Außerdem fällt mir manchmal einfach noch spontan etwas ein.
Soweit, so Valli. Ach ja: Kleine Versprecher korrigiere ich aus Faulheit nicht
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Valentina on Dez 23rd 2008 03:37 pm

Manchmal läuft das mit den Quests wie Lottchen: Ein Quest nach dem anderen, davon sind auch noch viele wirklich witzig und unterhaltsam und am Ende hat man fast wie von selbst ein ganzes Level gut gemacht. Aber wer mein streng geheimes Tagebuch zufällig regelmäßig verfolgt weiß: Dies ist nicht die Geschichte eines reibungsloses Erfolgslebens in Azeroth…
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Valentina on Dez 17th 2008 11:24 am
Läuft aktuell und noch eine Stunde:
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema: “Ausgespielt! Nutzen und Risiken von Computerspielen”, u. a. mit einer Einführung durch Prof. Winfred Kaminski (Institut für Medienforschung und Medienpädagogik, Fachhochschule Köln) und einer Podiumsdiskussion zum Thema “Vertrauen versus Verbote: Wege zu einem konstruktiven Umgang mit neuen Medien”, u. a. mit:
- Malte Behrmann (Rechtsanwalt/Geschäftsführer Politik von GAME e. V. – Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, Generalsekretär der European Game Developer Federation)
- Prof. Max Fuchs (Akademie Remscheid, Vorsitzender des Deutschen Kulturrates und der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung)
- Jürgen Hilse (Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle – USK)
- Jörg Tauss (MdB, Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag für Bildung, Forschung und Medien)
Moderation: Steffen Grimberg (Redaktion Medien, taz)
Live-Stream: http://www.phoenix.de/livestream/qt_veryhigh3.html
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Valentina on Dez 14th 2008 03:41 pm
…spielt man natürlich erst recht WoW. Wenn man IM Spiel nix zu tun hat, macht man Verschiedenes. Ich zum Beispiel finde immer etwas. Manchmal endet das auch so:

Also das war so: Mitspieler Ernie sagt, Mobilität sei wichtig. Das ist nachvollziehbar und da alle meine Lieblings-Mitspieler in Instanzen beschäftigt sind, nutze ich die Gelegenheit zur Entdeckung und zum Flugpunkte sammeln. Dabei lässt sich ja unter Umständen auch der ein oder andere Quest erledigen. Beispielsweise der, wo man Murloc-König Mrgl-Mrgl eine Muschel mit magischem Dampf gefüllt bringen muss. Der magische Dampf soll Verbrüher entnommen werden, seines Zeichens Elementar des Zorn von Wasser und Luft. Angeblich geht es dabei um Wissen, vielleicht will Mrgl-Mrgl aber auch nur eine Art Spezial-Dampfkochtopf erstellen. Egal, es liegt grade auf dem Weg, gibt EP und außerdem habe ich diesen praktischen Wasserelementar gerade frisch geskillt. Soll sich ruhig mal nützlich machen, der Kerl.
Getreu dem Motto, viel hilft viel, stelle ich den Wasserkopp auf agressiv und stürze mich in die Schlacht gegen Verbrüher. Wasserelementar ist weisungsgemäß aggressiv, dummerweise aber nicht strategisch geschult. Er bricht einfach wahllos Schlägereien vom Zaun, bloß leider nicht mit Verbrüher. Mit dem Erfolg, dass sich eine Handvoll Murlocs, diverse Orcas UND Verbrüher gleichzeitig mit mir und Wasserelementar (ich werde ihn Wasserrohrbruch nennen) hauen wollen. Mein durchgedrehter Wasserknallkopp löst sich flott in Wasser auf und ich hänge kopfüber im Meer. Sowas nennt man wohl, mit einer Strategie baden gehen. Ich bin übrigens für das Schicksal des ebenfalls kopfüber im Meer treibenden Orcas (rechts hinten im Bild) nicht verantwortlich. Das war jemand anderes.
Wenn man sonst nichts zu tun hat, kann man aber auch den Kollegen im TS zuhören. Und manchmal ganz froh sein, nicht dabei zu sein. Gestern beispielsweise fallen Druide Voodoovince, der unerschrockene Schurke Evs, Paladin Tairanos mit den Ausmaßen eines dreitürigen Kleiderschranks, unser(e) Priester(in) Artima und Don, von dem ich nicht mitbekam, welche Klasse er spielt, in verschiedenen Instanzen ein. Besonders Don kann im TS durch verbales Dauerfeuer von sich behaupten, die Moral der Truppe hochzuhalten. Evs ist nämlich Profi und leitet so auch seine Truppe durch Instanzen. Da bekommt man schon mal einen verbalen Einlauf, für verspätete Heilung, den falschen Zauber am richtigen Gegner oder ähnliche todesstrafenwürdige Vergehen. Ich kenne bekanntlich keine Niederlagen, sondern lediglich Erfahrungen, die ich dankenswerterweise sammeln darf. Entsprechend finde ich es nicht allzu dramatisch, wenn ich mal sorglos draufloszaubere – und im entscheidenden Moment kein Mana mehr habe. In Evs Spezial-Kommando kommt so etwas, nun ja, nicht so gut an…
Von daher finde ich es ganz nett, vor mich hin zu questen und nur zuzuhören. Als Don allerdings Like a Virgin trällert, kommen mir leise Zweifel. Das lässt er aber auch schnell sein, weil er ziemlich wüst beschimpft wird. Zum Glück ist Dons Repertoire relativ breit und hält im Allgemeinen die Laune oben. Evs gibt in den Gesangspausen abwechselnd mit Tairanos die strategischen Anweisungen. Vielleicht hätte ich mir die mal merken sollen, damit ich das nächste Mal nicht auf den Deckel bekomme. Aber da Nusspli allgemein nicht die schnellste Level-Queen ist, dürfte das eh ein Weilchen dauern. Die Herrschaften sind natürlich bereits Achtzig, während unsereins sich gerade auf 74 gekämpft hat.
Naja, auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Der Weg ist das Ziel!
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Valentina on Dez 14th 2008 02:55 pm

Das eine Menge bekannter Leute WoW spielen, von Musikern wie Bushido bis zu Zukunftsforscher wie Matthias Horx, ist ja nicht ganz unbekannt. Es gibt inzwischen auch einige Werbespots, zum Beispiel der mit dem Prinzen der Fürsternis, Ozzy Osbourne. Wirklich witzig sind die aber eigentlich nicht, sie leben eher vom Promifaktor. Anders die Spots mit Thomas D und Smudo von den Fanta 4. Die sind tatsächlich witzig und überzeugend präsentiert.
Das ist nun nicht ganz neu, aber ich erzähle es an dieser Stelle, weil Smudo dazu in seinem aktuellen Newsletter kurz Stellung nimmt. Was er dazu sagt, ist verantwortungsbewusst, ehrlich und nachvollziehbar. Grob zusammengefasst kann man sagen: WoW ist ein saugutes Spiel und ein elender Zeitfresser. Wann Schluss ist, müssen erwachsene Menschen leider selber entscheiden. Manchmal tuts ja auch die Freundin/Freund mit einem entschlossen Klaps auf den Hinterkopf oder einem ebenso entschlossen Ruck am Stecker.
Netterweise verlinkt Smudo auf mein Interview mit Matthias Horx, das, obwohl schon ein Jahr alt, unverändert aktuell ist.
Demnächst gibts an dieser Stelle auch neues von Nusspli, der zu allem entschlossenen Nahkampf-Frost-Magierin und Valli, der mindestens genauso entschlossenen Kämpferseele, die gemeinerweise derzeit einfach in die Kneipe abgeschoben wurde.
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