I know, I’m late to the party, aber ich habe mir gerade eben die emotionale Rede des Australiers Alexander Bruce angesehen. Bruce ist der Macher des hochdekorierten Indie-Games Antichamber. Ist das überhaupt ein Spiel?

Sieben Jahre lang hat Alexander Antichamber entwickelt und nach vielen Rückschlägen, aber auch Vorab-Lorbeeren einen Erfolg gelandet. 100.000 Spiele wurden via Steam alleine bis Ende März verkauft (Quelle: Polygon) und am Ende sagt er entwaffnend ehrlich: Wenn ihr mich fragt, ob sich das Ganze gelohnt hat, dann muss ich ehrlich sagen, ich weiß es nicht.

Ich habe Antichamber selbst noch nicht gespielt, setze es aber auf jeden Fall auf meine (seeehr lange) Watch-List. Und der oben verlinkte Vortrag lohnt sich für alle, die wissen wollen, wie sich das ja oft (und oft zurecht) vielgelobte Indie-Ding eben auch anfühlen kann: Beschissen.

Antichamber: „Es hat mich fast zerstört.“
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2 Gedanken zu „Antichamber: „Es hat mich fast zerstört.“

  • April 29, 2014 um 9:49 pm
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    Jau, lohnt sich. Der beste Mindfuck ever. Immer, wenn man glaubt, jetzt hat man den Entwickler und seine Tricks kapiert, dreht er wieder alles um. Selbst wenn man es weiß. War begeistert.

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    • Mai 26, 2014 um 3:48 pm
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      Es gibt zu viele interessante Spiele, für zu wenig Zeit. Aber war das jemals anders?

Und jetzt ihr!