Nachdem ich meine Magierin auf Level 21 gespielt habe, hat mich die Lust gepackt, mal wieder meine Nachtelfen-Kriegerin auszupacken. Die dümpelt auf Level 8 im Gasthaus von Dolanar rum und wartet auf Beschäftigung. Also nix wie los zum leveln. Die Gute namens Valli kann im Gegensatz zu Nusspli zwar wesentlich weniger Schaden anrichten, dafür aber ordentlich was wegstecken. Eine Fernwaffe wie ein Bogen wäre richtig super. Kein Problem, weiß mein bester Freund Ernie, dessen Level 55 Nachtelf jeden Flecken des WoW-Universums kennt. Ab in die nächstgrößere Stadt namens Darnassus. Die freundliche Waffenmeisterin ist auch gerne bereit, mir Bogenschießen beizubringen. Allerdings nur gegen harte Währung, umsonst ist auch in Azeroth nur der Tod. Und mir fehlen 4 Silber. Verdammt!

 

Valli Level 61
Gottseidank ist Ernie samt seinem Level-55-Druiden auch gerade online. Also flugs angechattet: „Sach’ ma, kannste mir 4 Silber leihen?“. Kann er netterweise und schickt es per Post. Also ab zum nächsten Briefkasten. Jippie, die Kohle ist da und aus dem Umschlag fallen nicht 4 Silber, sondern gleich 1 Gold. Soooviel Geld! Damit kann ich Bogenschießen lernen, jede Menge Munition kaufen und wo ich schon mal beim Shoppen bin, auch noch ein besseres Schwert, als diesen Brieföffner mit dem ich bisher rumpiekse. Als Dank schicke ich ihm ein Päckchen Käse. Für Schwächeanfälle.
Am nächsten morgen erzähle ich die Story unserem Onliner, der praktischerweise bemerkt: „Was machst Du, wenn er das Geld zurück will?“ Ja, äh, hmm, keine Ahnung ehrlich gesagt. Am Ende schickt er mir noch eine Horde Trolle, Orks oder sonst was was auf den Leib.
Heute kam eine Mail von ihm. Zitat: „Nee lass mal stecken, das hab ich nach 1-2 Quests wieder drin. Mit den Levels steigt die Inflation. Obwohl so ein Schlägetrupp, der dir im Wald auflauert… hmmm.“ Aaargh!

WoW-Tagebuch,Teil 12: Kredit
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Und jetzt ihr!