Samtpfote

Ein weiterer Tag in Loch Modan. Sie werden hier nicht Urlaub machen wollen, aber ich habe eine Mission.

Als ich den Auftrag bekomme, im Stonesplinter-Tal ein paar der gleichnamigen Kreaturen des Landes zu verweisen, tue ich mich mit einem Zwerg und einem Nachtelfen zusammen. Manche Spieler haben Haustiere. Großkatzen zum Beispiel sind sehr beliebt. Zwerg XY hat einen vierpfotigen Begleiter namens Samtpfote. Die Riesen-Mieze macht ein bisschen Drecksarbeit für uns und segnet dann unglücklicherweise das Zeitliche. „Mieze tot“, weint der Zwerg im Chat-Fenster. Wie gut, dass man hier seine Haustiere wiederbeleben kann. „XY umarmt Samtpfote überglücklich“, wird vermeldet.

Gottseidank. Wir marschieren weiter, direkt in die Höhle des Löwen, vielmehr der Stonesplinter. Von denen gibt es wir immer verschiedenen Sorten, unterschiedlichster Stärke. Diese putzigen Höhlenbewohner nennen sich „Schädelhauer“. Sie neigen nämlich bei Reizung dazu, einem die Axt über den Schädel zu ziehen. Kollege Zwerg erklärt ihnen mit der Donnerbüchse, das das nicht in Ordnung ist. Von mir gibt’s die Feuerkugel und die Verwandlung in ein Schaf. Kollege Nachtelf ist Druide und brutzelt ihnen per Zauberspruch eins auf den Pelz. Das geht solange ganz prächtig, bis wir die ganz harten Jungs erwischen. Schwupps, ein, zwei, drei Geister treffen sich auf dem Friedhof. Betripste Stimmen im Chat: „Was war denn das?“, „Wo kamen die denn her?“ Drei durchsichtige Gestalten wuseln zurück zu Höhle. Wir sammeln unsere sterbliche Überreste ein, um umgehend wieder aufzuerstehen. Dann gibt der Druide Befehl zum Rückzug: „Vorsichtig raus hier!“ Dann muss der Jäger erst mal Munition einkaufen gehen. Ich dagegen erhole mich im Gasthaus zum Starkbier, oder so ähnlich…

WoW-Tagebuch,Teil 7: Samtpfote
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Und jetzt ihr!

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