Eine kurze, knackige PM von Bethesda, gestern eingetrudelt:

„Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien („BPjM“) streicht id Softwares Klassiker QUAKE® von der Liste indizierter Spiele. Eine USK-Neuprüfung des Ego-Shooters steht derzeit noch aus. Nachdem kürzlich bereits DOOM® und DOOM® II deindiziert wurden, arbeitet ZeniMax Germany jetzt daran, die Spiele deutschlandweit wiederzuveröffentlichen.“

Normalerweise streicht die BPjM Medien aus der Liste, „wenn die Voraussetzungen für eine Aufnahme nicht mehr vorliegen.“ Die Aufnahme in die Liste verliert übrigens ihre Wirkung nach Ablauf von 25 Jahren. Ausnahmsweise kann die Listenaufnahme allerdings in einem neuen Prüfverfahren fortbestehen bleiben, sollten weiterhin Voraussetzungen dafür vorliegen. Nach 10 Jahren können die Rechteinhaber einen Antrag auf Prüfung stellen, das hat Bethesda hier, sowie bei Doom, getan.

Doom wurde im Mai 1994 indiziert. In diesem Fall kann man die Begründung für die Streichung übrigens detailliert nachlesen. Bethesda hatte den Antrag gestellt, das Spiel aus der Liste zu streichen, „weil die darin enthaltenen Gewaltdarstellungen, die zur Indizierung geführt hatte, aufgrund der seither erfolgten Weiterentwicklungen von Computerspielen aus heutiger Sicht nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen seien.“

(Earth)Quake
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