In_Between_artwork_04Wer unter dem Label „leicht verrückt“ firmiert, ist es vermutlich nicht. „Gentlymad“ klingt auch besser. Darunter verbirgt sich ein kleines Team aus Trier. Ihr Spiel In Between ist ein atmosphärischer, mit ordentlich Vorschusslorbeeren versehener, Platformer, in dem ihr durch Manipulation der Schwerkraft und Interaktion mit der Umwelt knifflige Puzzles zu lösen habt. Das ganze sehr hübsch handgezeichnet.

In_Between_screenshot_02Das klingt erstmal nach alles-schon-da-gewesen, aber das Spiel geht inhaltlich einen sehr emotionalen Weg: Es handelt von einem sterbenden Menschen. Der Protagonist ist schwerkrank und agiert immer im Bewusstsein seines nahenden Todes. In der Pressemeldung liest sich das so:

Während der Spieler die tragische Geschichte des Hauptcharakters nacherlebt und ihn bei seinem Kampf um die eigene Existenz begleitet, bieten sich ihm viele Ansätze, auch über sein eigenes Leben reflektieren.

In_Between_artwork_03Ob gerade Letzteres gelingt, ist auszuprobieren. Jedenfalls finde ich den Ansatz ganz spannend. Auch wenn das ganz natürlich nicht nach Li-La-Laune klingt. Spannend dürfte sein, ob es gelingt, die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Spielspaß zu wahren.

 

 

In Between wird vom deutschen Indie-Publisher Headup Games verlegt und ist ab heute abend bei Steam zu kaufen. Kostenpunkt: 11,99. Es ist zum Start mit einem 15%-Rabatt zu haben – es gibt aber auch eine risikofreie Demo. Zunächst erscheint es für PC, Mac & Linux, mobile Plattformen & Skonsolen sollen folgen.

Indie-Pick: In Between
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