Papercraft-Zombie Nachdem ich gestern im Grunde nur einen kleinen Vorab-Text geschrieben habe, heute noch ein bisschen mehr Info zu den Themen der ersten Sendungen, die wir grade produzieren.
Grundsätzlich: Wir scheuen uns vor gar nichts. Spiele haben bekanntlich eine riesige Bandbreite. Von Minesweeper bis World of Warcraft, von Moorhuhn bis Modern Warfare.

Die erste Sendung…
…ist naturgemäß am schwierigsten. Zum einen haben wir mit viel Vorlauf anfangen müssen, was es schwierig macht, sehr aktuell zu sein. Zum anderen würde man gerne eine super-duper-Über-Erst-Sendung abliefern und das ist nahezu unmöglich. Dazu sind auch die Spieler-Vorlieben und -Geschmäcker zu unterschiedlich. In jedem Fall wollten wir für die erste Sendung eher unterhaltsamere Themen. Da fallen einem ein…. äh, Zombies. Ganz klar. In Ausgabe 1 von Pixelmacher geht es also unter anderem um Untote und Zombies. Außerdem hat sich Andreas Portal 2 vorgenommen, die Fortsetzung des grandiosen Physikshooters. Dazu hat er sogar die Ur-Version des Vorgängers aufgetrieben. Ein weiteres Thema, schließlich soll es auch um Netzkultur gehen: Urban Hacking: Statt Kreditkartendaten oder Identitäten zu klauen, „hacken“ die Urbanauten den öffentlichen Raum. Das geht so in Richtung Flashmobs, schwer zu erklären, muss man sich anschauen. Ziemlich aufwendige Aktionen in der gleichen Richtung machen die Leute von Improv Everywhere.
Und wir begeben uns unter Orks. Alle Welt spielt World of Warcraft mit Maus und Tastur – Moderator Lukas geht dahin, wo man mit dem Maßband checkt, ob man getroffen wurde und seine Orks handbemalt in die Schlacht schickt: In den Orcish Outpost.

Lukas in San FranciscoDie zweite Sendung…
…ist in anderer Hinsicht speziell. Die haben wir nämlich fast komplett auf der GDC gedreht. Dort haben wir für neues Beiträge produziert und für Pixelmacher gleich mit. Zusätzlich sind wir zwei Tage mit Lukas auf dem Showfloor und in San Francisco unterwegs gewesen. Natürlich waren wir unsicher: Können wir das machen, im März dort produzieren und erst im Mai ausstrahlen? Nun ist die GDC in SF halt eine besondere Veranstaltung, die wir unbedingt nutzen wollten. Zudem trifft man manche Leute eben nur da. Thematisch gehts um Cloud Gaming, wir treffen einige Indie-Entwickler, schauen uns an, was in Sachen 3D Gaming geht und, wie man in 48 Stunden ziemlich gute Spiele entwickeln kann.

Die dritte Sendung…Drehort Computerspielemuseum
…haben wir in Berlin aufgezeichnet, zum größten Teil im dortigen Computerspielemuseum. Unsere Sendungen können ein Schwerpunktthema haben, müssen aber nicht. Zum Drehort passend haben wir uns überlegt, etwas über Emulatoren zu machen und über einige aktuelle Spiele im Retro-Look. Außerdem haben wir einen Beitrag zu L.A. Noire drin. Ziemlich lustig war der Dreh mit den Leuten von Invisible Playground, mit denen Lukas eine Runde Surveillance Roulette gespielt hat. Invisible Playground übertragen quasi Gameplay vom Brett, vom Casino oder dem Rechner, in die reale Welt.

Ausblick:
Das sind für erste mal die Themen der ersten drei Sendungen. Die folgenden drei produziert gerade mein Kollege Andreas und er hat sich einige Themen ausgesucht, die mit Sicherheit noch nicht so oft genauer beleuchtet wurden. Eine Pixelmacher-Ausgabe beschäftigt sich mit der notorischen Geheimniskrämerei der Spielebranche: Was darf man alles NICHT filmen? Die Spiele-Journaille wird gerne zu Events eingeladen, wo im Vorfeld mit der Verkündung mordsmäßiger Geheimnisse geworben wird. Leider aber alles behind closed doors und filmen ist total verboten. Macht es für Fernseh-Produktionen natürlich ungeheuer attraktiv…
Ein weiteres Thema: Schattenspiele. Da gehts um einige sehr schöne und eher weniger bekannte Spiele, wie Konamis Schattenläufer oder Indie-Hits wie Limbo.
Außerdem gibts in einer der kommenden Sendungen etwas zum Thema Literatur und Spiele. Da geht es um Storytelling für Videospiele und die Frage, welche literarischen Qualitäten manche besitzen – oder eben auch nicht.

Eine ziemlich wilde Mischung, aber ich glaube, genau die Mischung machts. Manches ist fluffig und unterhaltsam, manches ziemlich anspruchsvoll. So wie Spiele eben…

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