Ich bin durch Zufall auf eine ganz nette Musikseite gestossen: PureVolume.com; siehe Screenshot. Ich hatte nach ein paar amerikanischen Indiebands gesucht und sie bei PureVolume gefunden.

Die Seite ist zum einen optisch richtig gut: Übersichtlich, nicht überladen, keine irrwitzig volle Navigationsleiste.

Man kann Titel in voller Länge anhören und wer einen (kostenlosen) Account hat, darf von vielen Bands einzelne Tracks kostenlos herunterladen. Es gibt auch komplette Alben zum kostenlosen Download, in der Regel Sampler. Man kann sich eine personalisierte Playliste anlegen, also ein eigenes Programm basteln. Das ist dann kein Download, sondern das Wunschprogramm wird über einen eigenen Player gestreamt.

Via AOL gibt’s auch ein PureVolume-Radio. Netterweise für Mac und Windows, was mir persönlich als Apple-Nutzer immer positiv auffällt. Videos der Bands und Künstler lassen sich ebenfalls direkt auf der Webseite ansehen.

Unter seinem eigen Profil als Hörer kann man seine Lieblingskünstler sortieren, eine kleinen Bildergalerie anlegen oder auch Blogeinträge verfassen. Die Bildergalerie dient eher zum aufpeppen des eigenen Profils. Bilder dürfen nicht grösser als 400 KB sein. Künstler nutzen das für Album-Cover und Bandfotos.

Letztere können sich über einen speziellen Account registrieren und Songs hochladen, ihr Profil anlegen, Photos posten, Blogeinträge verfassen, etc. Ähnlich Myspace, aber hier geht’s wirklich nur um Musik.

Bei PureVolume habe ich praktisch alle Bands gefunden, die ich aus dem Bereich Indie-Rock gut finde: Emery, Waking Ashland, Halifax oder Hellogoodbye.

Hinter PureVolume steht ein relativ kleines Team aus Boston. Gegründet von drei Absolventen der University of Massachussetts, werkeln an diesem und anderen Web-Projekten inzwischen 12 Leute.

PureVolume Screenshot

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