Logo Popkulturfunk
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Nach langer Anlaufphase (man müsste mal, man könnte mal, lass uns mal drüber schnacken) ist es endlich soweit: Herr Schiffer und ich podcasten! Herr Schiffer heißt eigentlich Christian und er macht schöne Sachen hier und da. Wir nennen unser noch ganz frisches Formätchen Popkulturfunk –  was eigentlich mal der Arbeitstitel war, sich dann aber festgesetzt hat. Wir hatten alle möglichen fancy-Vorschläge und Wortspiel-Klimmzüge, aber jetzt weiß man wenigstens ungefähr, um was es gehen könnte. Wir reden über Popkultur-Phänomene und -Themen, die uns auffallen, die spannend wirken, in die wir selbst schon eingetaucht sind, die uns faszinieren. Oder auch  über Dinge, die wir selbst vielleicht gar nicht so gut kennen, die aber neugierig machen. Mit einer großen Zuneigung zu Geeks und Nerds, ohne Berührungsängste, emotional, politisch unkorrekt, respektvoll. So jedenfalls unser klangvolles Konzept – mal schauen, wie es sich entwickelt. Denn, wenn ich irgendwas weiß, dann, das Konzepte gut sind, sich beim Machen aber doch alles anders entwickeln kann. Siehe Pixelmacher. Unsere ersten Themen sind der Atomunfall in der Popkultur und Egoshooter. Und hier erzählen wir beide, wer wir sind und was wir vorhaben.

Ihr könnt uns natürlich auch via iTunes abonnieren, hurra! Feedback immer gerne: Am besten via Soundcloud oder auch in einer iTunes-Rezension.

Hochfliegende Pläne

Wir haben in unseren Überlegungen selbstredend alle möglichen hochfliegenden Pläne und Szenarien entworfen, denn Podcasts gibt es viele und wir wollten natürlich am liebsten mit allen hochfliegenden Plänen realisiert an den Start gehen. Wie es sich gehört kämpfen wir mit ähnlichen oder gleichen Hürden und Problemchen, wie alle, die sowas anfangen. Das muss so. Es gibt 1000 und eine Möglichkeit, mit welcher Software man produziert. Und ebenso viele technische Widrigkeiten, mit denen man nicht rechnet. Und dann der Faktor Zeit! Wir haben überlegt, ob wir statt Gäste-Gesprächen, wie meist üblich, eher auf Einspieler setzen, so richtig wie Radio halt. Aber das ist eine Menge Aufwand, den wir nebenher kaum leisten können. Und dann ist es auch wieder so durchgeskriptet. Das Schöne an Podcasts ist ja, das man sich eben nicht an alle Konventionen von Formatradio oder Fernseh-Regelwerk halten muss. Aber solide produziert sein sollte es schon, finden wir. Nur sagt sich so leicht, lass uns ma‘ skypen und schwups, feddich ist der Podcast. So ist es natürlich nicht. Nie. Irgendwann vielleicht. Aber erstmal überlegt man sich, wie man produziert, welche Software man braucht, scheitert dann an der Bedienung und versucht doch was anderes, etc pp.

Die Realität so far

In der zweiten Folge zum Thema Egoshooter ist der reizende Gunnar Lott zu Gast. Und während Christian offline war, weil sich sein Rechner überlegt hat, mal eben neuzustarten, plauderten wir so über unser Konzept. Gunnar hörte sich das an, um dann entsetzt auszurufen: Wie bitte, Popkultur allgemein? Aber da müsst ihr ja richtig recherchieren! Ja, das fiel uns dann auch auf. Denn wir wollten eben gerade nicht „nur“ über Filme, über Games, über Musik, reden. Sondern monothematisch Themen durchdeklinieren. Eben beispielsweise den Atomunfall, der als Szenario in Büchern, Filmen und Games zu finden ist. Und dann Zusammenhänge herstellen, unterschiedliche Aspekte beleuchten und ähnliches. Da müssen wir jetzt irgendwie durch.

Gunnar ist ebenfalls Teil eines Podcasts, nämlich des Spiele-Podcasts Stay Forever. Natürlich kommt auch der nicht ohne Recherche aus, aber wenn es um ein einzelnes Spiel geht, ist es doch erheblich überschaubarer, was man dafür recherchiert. Aber nun, jetzt isses zu spät. Schauen wir mal, wo sich das hinbewegt. Konzepte sollten nämlich nie in Stein gemeißelt sein – auch das eine Erfahrung aus unserem Pixelmacher-Experiment. Natürlich muss man eine Idee haben und sich dann überlegen, wie man die umsetzen will. Aber das muss man dynamisch anpassen – mal ganz davon abgesehen, dass es langweilig wäre, wenn sich ein Format nicht weiter entwickelt. Hört rein, wir freuen uns!

Wir haben Podcast!
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Und jetzt ihr!