Neue Podcastfolge zum Thema Berge! Der Schönheit von Bergwelten kann sich kaum ein Mensch verschließen. Berge sind Sehnsuchtsorte, Orte der Selbstfindung und Rekordjagd, sie werden bezwungen und besungen. Sie sind gefährlich, mystisch und «instagramable».
Manche Gipfelnamen werden wie die von Celebrities gehandelt. Die 14 Achttausender sind für Alpinist*innen quasi der Endboss. Dafür ist der japanische Mount Fuji mit Kirschblüte und Schneehäubchen das Topmodel unter den Bergen. Und der Zermatter «Hausberg», das Matterhorn, hat dem Ort im 19. Jahrhundert zu wirtschaftlichem Aufschwung verholfen – und einem Bergsteigerfriedhof. Berge sind Popkultur, Gegenstand für reichlich Abenteuergeschichten und Held*innen-Verehrung. Daher widmen wir ihnen die Episode 57 des Popkulturfunks.
Wir, das sind diesmal das «Schrotthähnchen», a.k.a. Stefan Tihanyi und ich. Hört gerne hier 👇 oder bei Spotify, Deezer oder Apple Podcasts. Ein Feedback in Kommentarform oder auch eine Bewertung auf einer der Plattformen (oder allen 😎) fände ich übrigens ganz fantastisch!
Bonuslevel: Bergige Videospiele
Ich hatte viel mehr Videospiele zum Thema entdeckt, als wir am Ende im Podcast erwähnt haben. Wir haben im Plausch einfach zu lange gebraucht, um alle inhaltlichen Gipfel zu erklimmen und mussten uns dann beim Abstieg beeilen. Daher reiche ich die Spiele-Liste hier nach:
Gerade erst erschienen (Jan. 2026) ist das Indie-Game und Überraschungshit Cairn: Das Spiel entstand aus der Faszination für diese Menschen, die allen Strapazen und Risiken zum Trotz in lebensfeindliche Höhen aufbrechen.
Mein alter Podcast-Mitstreiter Christian Schiffer findet zwar, es habe manchmal einen etwas arg esoterischen Unterton, aber: «In einer Zeit, in der die meisten Spiele einen mit Inhalten zumüllen und permanent beschäftigen wollen, ist Cairns radikale Konzentration auf das Eine – das Klettern – vielleicht tatsächlich etwas Besonderes. Nicht für jeden. Aber für die, die bereit sind, sich auf einen digitalen Selbsterfahrungstrip einzulassen.»
VR-Klettersimulation von Crytek, The Climb 2: Hat im ersten Teil 2016 für Eindruck gesorgt, weil es super gut aussah und auch genreseitig so ein bisschen herausstach aus der Riege der VR-Games. 2022 erschien dann ein zweiter Teil. 4 Players findet: «The Climb 2 bietet im Vergleich zum Vorgänger zwar nicht allzu viel Neues, ist aber trotzdem ein motivierendes Kletterspiel, das mit seinem Freiheitsgefühl gut zu Facebooks mobilen VR-Headsets passt.»
The Peak ist ein Koop-Kletterspiel aus Schweden, in dem «der kleinste Fehler ins Verderben führen kann», so die Macher*innen. Man kann es auch alleine spielen. In jedem Fall ist man als verirrter Pfadfinder darauf angewiesen, von einer geheimnisvollen Insel zu entkommen, indem man den Berg in ihrer Mitte ersteigt. Das Spiel ist «minimalistisch, aber packend, denn die knifflige Bergtour macht vor allem gemeinsam richtig viel Spaß», finden sie drüben bei FM4.
Das Indie-Game namens Getting over it with Bennett Foddy (2017) ist wirklich schräg, mit Absicht absurd schwierig, aber genau deshalb erwähnenswert. Du sitzt als Diogenes in einem eisernen Kessel und musst dich mit nichts als einem Hammer als einzigem Tool einen Berg hochackern. Ja, Kessel. Hammer. Richtig schön bekloppt.
A Short Hike ist ein kurzweiliges Indie-Spiel in Pixel-Optik. Ein kleiner, bedingt flugfähiger, Vogel kraxelt auf den höchsten Berg einer Insel – weil es dort Handy-Empfang geben soll. Der Game-Kompass findet, das Spiel «schafft es, in unter zwei Stunden eine Reise zu erzählen, die gleichzeitig entspannt, motiviert und emotional berührt».
Celeste ist der Name eines fiktiven Berges im gleichnamigen Jump’n Run, mit acht knackige Szenarien. maniac.de findet, das Spiel sei «eine herrlich fordernde 2D-Hüpferei mit stilsicherer Präsentation und überraschender inhaltlicher Tiefe».
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