Wer das Tagebuch regelmäßig verfolgt, weiß, dass in der 3sat-Redaktion „neues“ auch der reizender Kollege Harald dem WoW-Wahn verfallen ist. Mittlerweile hat er erkannt, dass es mit mehreren Charakteren noch mehr Spaß macht. Nun tummelt sich in seinem Ensemble nicht nur ein Nachtelf-Krieger, sonder auch noch ein Zwerg. Er hört auf den Namen „TrauDichDoch“…

Nun darf ich ja angenehmerweise dienstlich spielen, aber ab und an bin ich doch mal mit anderen Themen beschäftigt. Dann kommt Harald und zockt an meinem Testrechner. Er arbeitet derzeit eifrig an den Fähigkeiten von Traudichdoch. Zwergen-Benchmarking oder so…
Er fand es einfach toll, dass die Spezies Jäger ein Tier haben kann und spielte verbissen auf das große Ziel hin. Denn auch ein Jäger fängt nicht mit einem Hamster in der Hosentasche an, dass Tier muss man sich erspielen. Man glaubt kaum, was zwischen Kopierer und Büro so alles passieren kann. Als ich rausging hatte der kleine Traudichdoch gerade das Tiere zähmen gelernt. Ich komme zurück und Harald hält sich mit zusammengebissen Zähnen an der Maus fest, während sein Zwerg Traudichdoch einen Klippeneber mit Liebe überschüttet. Zwar leuchten viele Herzchen über dem Eber, aber er verpasst Traudichdoch auch ein paar Hiebe. Schließlich ist es vollbracht und Harald kehrt mit dem gezähmten Klippeneber zurück. Und ist ziemlich enttäuscht, als man ihm sagt, dass sei doch nicht wirklich ein angemessener Begleiter. Also zog er wieder los, um weitere seltsame Viecher aufzugabeln. Bevor ich das Büro verließ, hatte er sich zu einem Eisklauenbär vorgearbeitet. Er nannte ihn… Klaus! Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann sind Traudichdoch und Klaus sicher auch heute noch ein schönes Paar!

WoW-Tagebuch, Teil 18: Trau dich doch!
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Und jetzt ihr!