Morgengrauen in Köln

Originally uploaded by goliat_von_gestern.

Ich freue mich auf Alan Wake und Heavy Rain. Ansonsten muss ich sagen, dass ich als zuständiger Schlussredakteur auf einer Messe noch weniger Spiele anspielen konnte, als sonst als Redakteur. Stattdessen bin ich über die Messe gehetzt, habe Locations für den Dreh der Moderationen gesucht, das mit den Standfirmen, dem Moderator, den Kameraleuten und dem Aufnahmeleiter besprochen, mit den anderen Redakteuren abgesprochen, wie sie in ihre Filmbeiträge ein- und aussteigen, damit hinterher alles einigermaßen zusammenpasst, etc pp.
Lediglich beim Dreh der Moderationen bin ich mal kurz als Double für eine Messehostess eingesprungen. Und zwar am SEGA-Stand, wo ich 20 Minuten auf dem Balanceboard Skirennen gefahren bin. Dabei bin ich Snowboarder…
Es klang schon verschiedentlich an, zum Beispiel bei Boris Schneider-Johne: Die Gamescom in Köln war rein optisch etwas flauer. Nur ganz wenige Stände haben aufwendige Themen gehabt. An denen tummelte sich dann aber auch wirklich jedes Kamerateam und jeder Fotograf. Vom Flair her kann Köln noch aufholen. An Leipzig mochte ich immer, das wirklich jeder, vom Kioskbesitzer am Leipziger Bahnhof bis zum Pförtner auf der Messe, unglaublich froh schien, diese Messe hier zu haben. Ich kenne wirklich viele Messen weltweit, aber wenige Security- und Messeleute waren oder sind so freundlich, wie die in Leipzig. Man hatte einfach das Gefühl, die ganze Stadt heißt die Spiele willkommen. Die Leipziger sind mit dem Gothic-Treffen vielleicht auch schräges Volk gewöhnt (Achtung, Übertreibung verdeutlicht).
Nicht, dass Kölner per se unfreundlich wären, aber die Stadt ist Trubel nun wirklich gewohnt. Und die Messe-Security war manchmal wirklich etwas harsch. Das lag wohl auch daran, dass die Veranstaltung als sicherheitsrelevantes Event eingeschätzt wurde, weil einfach unglaublich viele Besucher erwartet wurden. Also hatte die Security vermutlich die Anweisung, genau hinzuschauen, wer sich wann, wo aufhält.

Ich bin jedenfalls schon jetzt gespannt aufs nächste Jahr. Dann gibts hoffentlich auch jede Menge Project Natal-Spiele. Von denen dieses Jahr bekanntlich nichts zu sehen war. Es sei denn, man gehörte zu den ganz wenigen Auserwählten, die hinter verschlossenen Türen Hand an legen durften. Wobei Hand anlegen es natürlich nicht ganz trifft. Handsfree, ist die Devise. Schaun wir mal, was da noch kommt.

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