Nachdem nun nach Kriegerin Valli auch die zauberhafte Gnomin Nusspli in höchsten Level-Gefilden wandelt, wird es Zeit, den Nachwuchs zu schulen. Diese Gnome haben es mir angetan und daher fiel die Wahl der Rasse nicht schwer. Die Klassenfrage ist natürlich etwas genauer zu durchdenken.

Ich mag simple Nahkampf-Charaktere. Umso erstaunlicher, dass Nusspli sich tatsächlich auf 70 durchgezaubert hat, nebenbei bemerkt. Wobei ich inzwischen zugeben muss, dass der Magier vor allem in Instanzen einfacher zu spielen ist. Sicher, man sollte darauf achten, den Gegner nicht wütender zu machen als die Herrschaften in der ersten Frontreihe. Aber ansonsten ist es relativ entspannt. Gut, Nusspli könnte häufger mal den Endboss überleben, aber solange man auch als Kassenpatient hinterher wieder aufgekratzt wird, ist das nicht so schlimm.
Ich habe jedenfalls beschlossen, wieder auf Nahkampf und damit klarerweise auf Schurke zu setzen. Beim Namen musste ich auch nicht sonderlich lange überlegen. Abgesehen davon, dass wohlklingende Namen wie „Lauranthalasa“ irgendwie albern (und in diesem Fall aus der Drachenlanze geklaut) sind, passt es nicht zu einem Gnom. Ladies and Gents, please welcome: Schlompf!

Schlompf

Warum ich dem Zwockel allerdings grüne Haare verpasst habe, weiß ich nicht mehr genau. Ich glaube, ich fand rosa zu mädchenhaft und alles andere zu gewöhnlich. Das habe ich nun davon. Ich habe den Eindruck, Verstohlenheit klappt mit der Haarfarbe nicht so optimal… Wird Zeit für eines der Killer-Features des neuen Addons: Changeable Hairstyles!

Inzwischen habe ich mich grünhaarig auf Level 29 geschlompft. Trotz extrem hoher Hürden wie beispielsweise dem Klassenquest „Das Anwesen, Rabenholdt“. OTon Quest-Beschreibung: „Bringt das Siegel von Rabenholdt zu Fahrad im Rabenholdtanwesen, das versteckt in den Hügeln des Hügellands liegt. Unterwegs wird man Eure Schlauheit testen. Seid darauf gefasst.

Logo, ich bin auf alles gefasst, kein Thema! Ich schlage mich also unter Lebensgefahr nach Süderstade durch und Richtung Anwesen. Nur noch durch einen Tunnel… aber halt, da steht eine Kiste. Mit einem Auge lese ich etwas von meinem Ritual, das hier gleich begänne. Das ist ja einfach, nur draufklicken! Gesagt, geklickt und Schlompf findet sich auf dem Friedhof wieder. Niedergeschlagen von einem Kistenteufel. Grmpf, na gut, ich sags einfach nicht weiter. Also wieder durch den Tunnel, die Kiste ignorieren und ab zu Rabenholdt.
Ihr seht etwas mitgenommen aus„, meint er“… ACH WAS, ICH HABE LEDIGLICH SCHLECHT GESCHLAFEN!

Diese elende Latscherei unter Level 40 ist wirklich ärgerlich. Man hätte doch ab Level zwanzig etwas Reitbares einführen können, quasi eine Stufe unter Pferd & Co. Ein Shetland-Pony, ein Bobbycar, Reit-Besen, Schnappschildkröten mit Sattel, irgendetwas für wenigstens 30% mehr Tempo.
Aber auf mich hört ja keiner. Es wird ein langer Weg bis ganz oben. Wie immer…

Tagebucheintrag anhören:

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WoW-Diary, 57: Noch ein Gnom
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Ein Gedanke zu „WoW-Diary, 57: Noch ein Gnom

  • Juni 12, 2008 um 6:39 am
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    Zum Anhören genial, danke schön! Die Schnappschildkröten mit Sattel hams mir angetan … 🙂

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Und jetzt ihr!