WoW-Diary 87: Sicherheit nicht gewährleistet

WoW-Diary 87: Sicherheit nicht gewährleistet

Liebes Tagebuch, ich habe lange nichts mehr geschrieben, ich weiß. Irgendwie schienen im virtuellen Leben alle Geschichten erzählt, keine neuen in Sicht. Ja aber! Dann veröffentlicht Blizzard eine neue Erweiterung für Azeroth und schwups: keine Zeit mehr für den sonntäglichen Tatort oder die nächste Folge von Orange is the new black. Und The Walking Dead muss in der 5. Staffel auch erst mal nachlegen. Eine WoW-Erweiterung ist, als würde New York einfach ein neues Stück an Hipstertown Brooklyn dranpappen und man hätte auf einmal wieder bezahlbaren Wohnraum und haufenweise neue Vintage-gestylte Cafés mit WLAN, um Laptop-Aufkleber zur Schau zu stellen. Naja, mit weniger Geruckel als in Azeroth, aber Übertreibung verdeutlicht bekanntlich. Jedenfalls ist Azeroth um ein paar Landstriche reicher. Zeit, endlich weiter an der virtuellen Weltherrschaft zu arbeiten. Here we go!

Sieben Fakten

Sieben Fakten

Kennt ihr noch diese Hermann-Kuchen? Das fällt unter die Rubrik Kettenbriefe, was üblicherweise mit absurden Drohungen oder Weissagungen verbunden ist. So nach dem Motto, wenn du diesen Brief nicht 700 Mal mit Wasserfarben abmalst und weiter verteilst, musst du zurück in den Matheunterricht – egal wie alt du bist. Also für mich wäre das eine harte Drohung. Ich weiß nicht mehr genau, was in den Briefen zum Kuchenteig stand, denn eigentlich ist das eine Aktion der deutschen Friedens- und Ökologiebewegung, so ab 1980 herum. Der Kuchen war jedenfalls widerlich, das schien mir damals fies genug. In der Blogosphären-Welt gibt es auch (wieder) Kettenbriefe – auch Stöckchen genannt – und die sind in aller Regel nicht mit Backen verbunden und auch nicht mit Drohungen. NUR MIT SOZIALEM DRUCK!

PLAY 14: Hamburg calling

PLAY 14: Hamburg calling

Kommt vorbei! Ich bin auch da. Videospielkulturfestival! Die Hamburger Innenstadt wird zum Zentrum für „Creative Gaming“. Vom 16. bis 20. September 2014 könnt ihr sehen und probieren, was mit Spielen alles (alles!) möglich ist und welchen Platz sie in Bildung, Ausbildung, Kunst und Wissenschaft mittlerweile einnehmen. Mein lieber Scholli: Über 200 Programmpunkte an 20 Spielorten sollen alle möglichen Facetten der Computerspielkultur abbilden. Es gibt also was zu sehen, zu machen, zu (be)reden und feiern.

Spiele sind hier, um zu bleiben! Activision-CEO Eric Hirshberg im Interview

Spiele sind hier, um zu bleiben! Activision-CEO Eric Hirshberg im Interview

Der Publisher Activision wurde 1979 gegründet – da war der heutige CEO Hirshberg (46) noch ein Kind. Mit der Call of Duty-Reihe hat der Verlag eine der weltweit erfolgreichsten und langlebigsten (seit 2003) Spielereihen im Portfolio. Und „Skylanders“ ist für Kinder von heute das, was in den Achtzigern die Tamagotchis waren. Seit 5 Jahren lenkt Hirshberg den Konzern. Ein Gespräch über Innovation, die Bedeutung von Spiele-Geschichten und den Reifeprozess der Branche.

Gamescom-Diary, Teil 1: Unter Beschuss

Gamescom-Diary, Teil 1: Unter Beschuss

Ich spiele gerne was mit Story. Und gerne was mit Waffen. Und beides zusammen. Allerdings schätze ich es, wenn ich etwas Zeit für Entscheidungen habe: Wo latsche ich am besten lang, soll ich gleich schießen oder besser schleichen? Und wenn wenn ich schieße, dann klappt das auch besser, wenn ich eine Winzigkeit Zeit zum zielen habe. Es ist also naheliegend, dass ich bei Team-Deathmatch nicht so wahnsinnig gut aufgehoben bin. Im ersten Teil meines Gamescom-Diarys gerate ich unter Beschuss und in Bedrängnis.