Carcassonne: Belagerung für Anfänger

Valentina on Mai 9th 2012 01:59 pm

Ich beiße mir seit Wochen die Zähne in Carcassonne-Spielen auf dem iPad aus. Inzwischen gewinne ich auch gelegentlich mal. Bis dahin wars aber ein weiter Weg und ausgerechnet dieses Internet ließ mich auf selbigem im Stich. Ich glaube ja nicht, dass sich das durchsetzen wird. Dieses Internet. Und die wenigen, die es nutzen, sind elendes Pack, die ihr Herrschaftswissen alle schön behalten wollen! Aber da mache ich nicht mit, inzwischen habe ich eine grobe Tipps & Tricks-Zusammenfassung im Kopf und ich stelle sie ins Netz. Ha!

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„Jedes Spiel ist ein Wunder“

Valentina on Mai 6th 2012 06:32 pm

Lisanne & James, die Macher von Indie Game - The Movie

Gesagt hat’s: Lisanne Pajot. Lisanne und ihr Freund James Swirsky sind zwei Dokumentarfilmer aus Winnipeg. Über Monate hinweg haben sie die Macher der Indiegames FEZ, Super Meatboy und Braid portraitiert. Das Ergebnis ist ein unglaublich intensiver, emotionaler Dokumentarfilm über Menschen, die den altbekannten Kampf führen, das eigene Herzblut-Projekt zu stemmen.

Ich habe diesen Post schon vor einigen Wochen mal angefangen, aber aus Zeitmangel nicht zu ende geschrieben. Das hole ich hiermit nach und verweise zudem auf die Pixelmacher-Ausgabe, in der wir Lisanne und James zu ihrer Doku befragt haben.
Weiter im Kontext, also in Sachen emotionaler Dokfilm über kreativer Prozesse: Ähnliche Emotionen kennt man auch vom Entstehungsprozess bei Filmen oder Romanen. Mit einem Unterschied: Es gibt keine Doku, die sich dem Prozess des Game Designs widmet. Jedenfalls nicht in dieser Art. Die Dokumentation „Indie Game – The Movie“ ist auf dem Sundance Film-Festival ausgezeichnet worden und sorgt zur Zeit für enorm viel Aufsehen. Der amerikanisch Kabelsender HBO plant, daraus eine dramatische Serie machen. Es scheint, als wären dank Lisanne und James die oft belächelten „Nerds“ auf einmal als das wahrgenommen, was sie auch sind: Kreative mit einer Vision.

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Töne & Klänge

Valentina on Apr 24th 2012 10:47 am

Ich weiß, hier ist es schrecklich ruhig gewesen (HektikStressvielzutunusw). Apropos Ruhe (Achtung, Überleitung): Am kommenden Montag gibts eine Pixelmacher-Ausgabe mit dem Schwerpunktthema “Töne & Klänge”. Wir haben uns mit Profis in Sachen Ton & Klang getroffen, nämlich den Donots. Die bringen am 27. April ein neues Album raus. Und Sänger Ingo ist ein wandelndes Gaming-Lexikon. Der Rest der Bande ist steckt nicht weniger tief im Thema Videospiel drin, wobei die Begeisterung von iOS-Spielen (OTon Ingo: “Krümel-Spiele”) bis hin zu 80 – 100 Stunden Singleplayer-Hardcore-Zombie-Action-undwasweißichnoch-Spielen reicht.

Hier das geniale Outro, dass die Jungs für unsere Sendung zu Gehör brachten und das ihr hier schon hören könnt:

Gefilmt mit meinem iPhone. In der Sendung gibts das ganze dann ohne 8mm-Filter und Ingo spricht natürlich in die Kamera :-) Und wer weiß, welches Spiel hier geehrt wird? Na? Hm?

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Von Folk Games und Kettensägen

Valentina on Mrz 7th 2012 12:38 am

Kollege Memo und ich sind auf der GDC und haben den ersten Tag überstanden. Hier unsere ersten Eindrücke:

Und wer die angesprochene Dame sehen möchte, findet sie auf diesem Foto von Herrn Austinat zusammen mit Suda51 und James Gunn.

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Etwas gegen die Kälte

Valentina on Feb 12th 2012 10:25 am

Eine neue Runde in Sachen 52 Games-Projekt. Ich hab’ natürlich bei dem Thema “Kälte” sofort an Snowboardspiele gedacht. Ich hab nahezu alle gespielt und eines heiß und innig geliebt. Aber zum einen hat das schon jemand gemacht, zum anderen kann man das Thema Kälte vielleicht auch mal etwas assoziativer angehen. Es passt ganz gut, dass ich gerade ein Spiel GEGEN Kälte für Pixelmacher vorgestellt habe. Genau genommen war das ganze ein kleines Portrait eines Spiele-Kollektiv, deren Spiele eigentlich alle etwas besonderes sind. Es gibt wenig Spiele, denen ich sofort anmerke, dahinter steckt eine Passion, eine glasklare Intention. Spiele, die auf eine unaufdringliche Art sehr persönlich sind.

Ich kenne Nils Deneken und Bernhard Schulenburg schon von zwei GDC-Besuchen, wo die Gute Fabrik bereits mehrfach mit Spielen für einen IGF-Award nominiert waren. Neben Nils und Bernie gehören zum Kollektiv noch eine handvoll weitere Menschen, in Dänemark, Deutschland und den USA. Persönliche Spiele mit Herz wollen sie machen.

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Pixelmacher in love…

Valentina on Feb 5th 2012 02:10 pm

Der Valentinstag steht vor der Tür und die Pixelmacher machen in Liebe. Mein entzückender Kollege Memo hat diese Sendung zu verantworten und ich heiße das gut. Reingucken!

Wir stellen ein Spiel mit Herz vor, reden mit Fans japanischer Dating-Sims über ebendiese, sind bei einer virtuellen Hochzeit dabei, waren in der Stadt der Liebe beim französischen Verlag Pix’n Love und in Köln auf dem Global Game Jam. Wir trafen Hironobu Sakaguchi, Final-Fantasy-Mastermind und stellten ihm unsere Top Five der FF-Liebespaare vor. Und wir schlugen jemanden nieder, aber natürlich vor lauter Liebe. Zum Ausklang gibt es dann noch 50 Sekunden Liebe im Videospiel: Ohne Gelaber, nur Musik, Bilder und Liiiebe :-)

Gucken, gerne Feedback geben, danke!

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Let’s do it again

Valentina on Feb 5th 2012 01:10 pm

Das neue Jahr hat gerade begonnen und mit dieser halb-eleganten Einleitung nun zu diesem hübschen Projekt von Zockwork Orange. Jede Woche soll es ein vorgegebenes Thema (z.B. Soundtrack, Verfolgungsjagd, Neubeginn) geben und die teilnehmenden Blogger sind aufgefordert, ein passendes Spiel auszuwählen. Und darüber zu schreiben: Ob ausführlicher Artikel oder 2 kurze Sätze, ob Anekdote oder Essay. Im Vordergrund stehen jeweils persönlicher Geschmack und persönliche Geschichten. Das erste Thema dieses ambitionierten Blog-Projekts lautet “Neubeginn“.

Der Begriff Neubeginn in Verbindung mit Videospielen… hm. Zunächst fiel mir da SSX ein, die Snowboardserie deren diverse Teile ich – vor allem auf der PS2 – gespielt habe bis die Daumen glühten. Ich hatte auf allen Strecken Gold-Medaillen, bis auf Alaska und Hawaii. Ich weiß gar nicht, wie oft ich durch die Eistunnel auf Hawaii (SSX pfeift so herrlich auf Realismus) gebraust bin, mit schweißnassen Fingern am Controller. Aber das runderneuerte SSX, das ohne Zahl im Titel erscheint und so wohl einen Neubeginn markieren soll, erscheint erst Ende Februar, also wird das mal nix. Also, was schreib’ ich jetzt?

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Mario is too mainstream!

Valentina on Jan 24th 2012 11:28 am

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Pixelmacher: Runde 3

Valentina on Jan 12th 2012 01:54 pm

Gebastel im Schnitt

Sooo, gefühlt wird’s mal wieder Zeit, ein bisschen was in Sachen Pixelmacher zu erzählen. Irgendwie gehen wir gerade in sowas wie die dritte Runde, obwohl es nicht explizit so geplant wurde. 

Den Auftakt im neuen Jahr macht die Sendung kommenden Freitag, den 13. Januar. Da geht es um Tiere in Videospielen. Wir spielen ein bisschen Tierquartett – Frogger vs. die Kuh aus Black & White. Im Quartett-Fieber unter anderem André Peschke von Krawall.de.
Außerdem: Spiele FÜR Tiere. Mein Kollege Memo hat 3 Redaktionskatzen und einen Hund verschlissen, um iPad-Spiele für Tiere zu testen. Die Tiere kamen nicht zu Schaden, nur Memos Nerven. Das Ergebnis hat unsere Sprecherin Karo zweimal mit Lachkrampf abbrechen lassen. 
Außerdem hat einer unserer freien Autoren (Herr Willie) den koreanischen E-Sports-Sender Ongamenet besucht und ein weiterer Kollege im neuen Gamesstudio von Klaas Kersting (Ex-Gameforge) vorbeigeschaut. Uuund last but in keinster Weise least gibts eine neue Rubrik (Pilotfolge), die da heißt “Do’s & Don’ts” – gefertigt hier. In dieser Pilotfolge gehts um schlechte Synchro in Games, selbstredend ein absolutes DON’T.

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Irgendwas bleibt immer kleben

Valentina on Dez 27th 2011 09:38 pm

Mir ist langweilig. Ich habe derzeit (fast) alles, was frisch für die Konsole erschien, wenigstens mal kurz eingelegt und SSX ist noch nicht draußen. Es muss also Nachschub her. Da bediene ich mich ganz gerne bei iOS-Waren. Eigentlich hatte ich zwar etwas Kurzweiliges für zwei Spieler gesucht und bin dabei an “Tasty Planet – Back for seconds” hängengeblieben. Das passt ganz gut, man spielt nämlich eine kleine klebrige Kugel. Das ganze ist ein Mix aus Spore, Doodle Jump und We love Katamari und kommt vom kanadischen Indie-Studio Dingo Games.

Gesteuert wird der klebrige kleine Kollege via Neigen des iPhones – oder wahlweise auch durch antippen. Achtung, noch mal der Brüller-Witz aus dem Titel: Irgendwas bleibt halt immer kleben. Das ist das Spielprinzip: Als Klebeball einfach alles aufrollen, was kleiner ist, um größer zu werden. Es beginnt im Labor, wo ich Petrischalen, Bunsenbrenner und Katzen aufrolle, bis ich versehentlich in eine Zeitmaschine reinrolle. Weiter gehts dann in urzeitlichen Gefilden, wo ich mit Larven, Termiten, Knochen, Dinos, Büschen und Bäumen weiter mache. Dann kommt der nächste Zeitsprung in Richtung Pyramiden. Aufrollbar hier: Larven, Skarabäen, Ketten, Ringe und Urnen.

Allem was größer ist als ich, muss ich tunlichst aus dem Weg gehen. Manches verfolgt mich gezielt: Dicke Katzen zum Beispiel oder Raptoren im Dino-Level. Erwischt mich etwas, das zu groß zum aufrollen ist, verliere ich an Größe. Also ist Vorsicht geboten, zum Beispiel bei den Ägyptern, denen ich gerade ihre Mumienkammer leerrolle. Aber keine Sorge: Die rolle ich auch noch auf. Von hinten wie von vorne. Und wenn ich groß genug bin, fliehen die wiederum vor mir. Ha!

Zunächst ist das Bällchen winzig und alles andere recht groß. Das ändert sich nach und nach. Und zwar solange, bis mein Ball eine bestimmte Größe hat, die dann wiederum die Umgebung kleiner werden lässt.

Zwischen den einzelnen Welten gibts die “Story” als Comic. Das ist durchaus alles liebevoll inzeniert. Am Ende des Levels gibts außerdem eine Zusammenfassung der Aufroll-Orgie: Was, wieviele und in welcher Zeit so alles hängenblieb.

Soundmäßig gibts für jedes Level ein Thema – irgendwo zwischen Easy Listerning Fahrstuhl-Mucke und Dixie Band-Sound.
Was ich so niederrolle ist selbstredend nicht immer glücklich darüber: Die edlen ägyptischen Herren und Damen kreischen erschrocken auf, wenn sie unter die Reiskörner geraten. Um was es sich handelt steht jeweils unten links. Nicht immer ist das ohne weiteres erkennbar, denn die Welt verkleinert sich im gleichen Maße, wie der Ball größer wird. Da ist der Bunsenbrenner nicht mehr vom Ägypter zu unterscheiden.

Es macht jedenfalls ziemlich viel Spaß, geduldig den Kleinkram aufzusammeln um dann am Ende Zelte, Häuser und Sphinxe zu verschlingen. Das Spielprinzip scheint sich nicht groß zu ändern und auch die Level scheinen im großen und ganzen ähnlich. Aber im Detail gibts immer wieder Neues. Mal kommen neue wendige Kreaturen dazu, denen man ausweichen muss. Oder man befindet sich – wie im Dino-Level – in einem Labyrinth aus Knochen, das man von klein bis groß erst mal leerfressen muss, um raus zu kommen.

Es gibt übrigens eine kostenlose Demo für Mac und Windows, die laut Dingo Games komplett frei von Adware sei.Und natürlich Versionen für iPad & iPhone. Es gibt auch einen Cooperative-Mode, aber da fand ich noch nicht raus, wo er sich versteckt. Entweder gilt das nur für die Desktop-Version oder man muss es auf dem iPhone erst einmal durchspielen, keine Ahnung. In jedem Fall macht das auch alleine Spaß.

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