Uff, so wenig gebloggt oder getwittert habe ich wohl selten, von einem Spiele-Event. Irgendwie kam ich diesmal nicht wirklich dazu. Ich habe unsere Sendung von der Gamescom als Ablauf-Redakteur betreut. Heißt: Themen und Orga planen und eben den Ablauf vor Ort koordinieren. Natürlich nicht alleine, da gibts zum Glück noch einige Hände und Köpfe, die helfen. Trotzdem ist man da einige Tage unter Höchstspannung. So richtig viel Zeit und Luft bleibt nicht, sich zum Beispiel einmal quer durch die Gamescomhallen zu zocken. Aber das geht auch dem ein oder anderen Kollegen so.
Ein Blog-Post frisch aus Blizzards Q&A-Session… Los gehts!
Jay Wilson stellt das sogenannte Artisan-Feature vor, die Handwerker – es geht um das Crafting-System. Das Beispiel ist der Blacksmith: Der Spieler soll nicht allzuviel Zeit damit verbringen müssen, Gegenstände herzustellen. Der Blacksmith kann Gegenstände für jede Klasse herstellen, ist also nicht spezialisiert auf nur eine Klasse. Die Artisans lassen sich leveln und weiter entwickeln, um bessere Items herstellen zu können.
Dann erklärt Jay das”Salvaging”, also das Aufbereiten oder Wiedergewinnen von Material: man kann nicht benötigte Items quasi zerlegen. Man muss also niemanden suchen, der (wie in WoW) etwas entzaubern kann. Je höherwertiger der Gegenstand, desto bessere Einzelteile erhält man. Aus diesen kann man dann Ausrüstungsgegenstände herstellen.
Es gibt noch zwei weitere Artisans, den Mystiker und den Juwelier. Die Artisans folgen euch, sie sind aber keine Charaktere, die mit euch kämpfen.
Der Taschenplatz für all das Gerümpel, was ein Handwerker so mit sich rumschleppt, soll riesig sein.
Es soll mehr Wegpunkte geben, man will aber weg von den Portalen aus Diablo II. Keine Town-Portals mehr, also.
Das Quest-System ist sehr stark auf die Story fokussiert.
Release-Date: “When it’s done!” Bei dieser Frage lässt sich Jay Wilson nicht erweichen.
Konsolenversion: Nope. Blizzard wird auch auf der Konsole aktiv werden, aber für Diablo III gibt es keine Pläne für andere Plattformen.
Bilder folgen, sobald ich die Chance habe, die entsprechenden Assets downzuloaden.
Das sich Filme & Spiele gegenseitig beeinflussen, ist ja nun nicht ganz neu. Sei es in Sachen Struktur, Aufbau, Optik oder ähnliches. Scott Pilgrim ist zunächst mal die Verfilmung des Comics Scott Pilgrim’s Precious Little Life. Die Verfilmung bietet auch optische Comicelemente, ist aber vor allem ein übervolles Paket popkultureller Anspielungen. Regisseur ist der Brite Edgar Wright (Shaun of the Dead). Wann immer es für die Figuren emotional schwierig wird, wird aus der romantischen Komödie ein irrwitziges Beat’em Up-Spektakel. Wrights Film schöpft Inspiration optisch wie inhaltlich aus allen möglichen Medien: Comics, Videospiele, Anime und Manga. Zudem muss er ein solides Budget für Special Effects gehabt haben, denn davon gibts im Film reichlich. Da gibt es Popups über den Köpfen der Charaktere, typische Comic-Sprechblasen und Bildeffekte wie im Comic. Und das alles in einer 8-Bit-Retro-Optik, dass es jedem in den Achtzigern aufgewachsenen Voll-Nerd Menschen eine wahre Freude sein wird.
“Held” des Films ist der Loser Scott Pilgrim. Er verplempert seine Zeit zwischen Proben mit seiner völlig uncoolen Band “Sex Bob-Omb” und der Vervollkommnung seiner Motto-T-Shirt-Sammlung. Ihr wisst schon, diese lustigen Shirts mit Aufschriften wie “der frühe Vogel kann mich mal” oder “das Leben ist kein Ponyhof”. Dann taucht Ramona Flowers auf der Bildfläche auf und fortan ist es um ihn geschehen. Um sie zu erobern muss er jedoch ihr sieben Ex-Freunde besiegen. Und das “Spiel” beginnt…
Dieser Film läuft bei uns leider erst im Januar an (06.01.2011), in den USA startet er am 13. August.
Selbstredend gibt es auch ein Spiel zum Film und zwar… ta da! Wenig überraschend: Ein 2D-Beat’m Up. Neben dem PS3-Spiel gibt es auch eine Version für iPad & iPhone.
Nachdem ich zuletzt auf spontaner Entdeckungsreise war, heute ein schneller Überblick, wie es eigentlich in die Startgebiete für die “Großen” geht. Vashj’ir und Hyjal heißen die Startgebiete für die Helden, die nach Höherem als Level 80 streben. Wie nur hinkommen? Das sagt einem ja leider keiner freiwillig, wenn man als frisch kopierter Neugieriger ankommt. Aber mich haltet ihr nicht auf, mich nicht! Als Mitglied der Allianz gehts in Sturmwind los.
Da findet ihr auf dem Marktplatz das Schwarze Brett und das bietet je einen Quest, der euch nach Hyjal bzw. in die Unterwasserstadt Vashj’ir bringt. Nur, falls ihr nicht von Menethil aus schwimmen wollt, so wie, äh…
Nachdem ich mit einem Worgen und einem Goblin die neuen Startgebiete durchschnuppert habe, wird es Zeit für einen Ausflug mit den “Großen” – also den Damen auf Level Achtzig. Flugs habe ich Magierin Nusspli und Kriegerin Valli kopiert und los gehts! Aus Nusspli wird zuallererst mal Nussipli, die Götter des Testrealms wollen es so. Und dann heißt es Vokabeln raten, denn Amstsprache nach dem neusten Patch ist nun englisch.
Der Job: Als netter kleiner Tornado diversen Piraten ein paar Windböen um die Ohren hauen. Kein Problem, aber dann war ich irgendwie in einer Endlosschleife gefangen. Ich hätte es ahnen müssen: Der Auftraggeber war ein Ork…
Meist wird ja davor gewarnt, zu viele Daten preiszugeben. Wenn aber, so wie im Falle der Blackberrys, die Firma RIM von vorneherein dafür sorgt, dass Daten nicht einsehbar sind, passt das einigen nicht. Beispiel Saudi Arabien, die Emiraten und andere (CNN Tech meldet Pläne von Indien und Indonesien). Die Erstgenannten wollen die Verschlüsselung von Blackberrys nicht mehr dulden. Man darf sich ja mal fragen, was grundsätzlich mit unseren Daten passiert!
CNN Tech schreibt, Apple oder HTC überlasse es den Providern, wie mit Daten umgegangen werde. Das könne bedeuten, dass Daten in der “Cloud” gespeichert würden, also einem Netzwerk von Datenzentren. Was nicht bedeuten müsse, die Daten seien nicht sicher. Apple beispielsweise erklärt auf seiner Website, dass die Daten auf dem iPhone 3GS bei der Übertragung verschlüsselt würden. Außerdem kann man per Remotezugriff Daten aus der Ferne löschen, wenn das iPhone verloren geht oder gestohlen wird.
Laut CNN Tech lässt Googles Open Source Betriebssystem Android hier etwas mehr “Spielraum”. Aber wie heisst es so schön? Dafür gibts doch ‘ne App – ach so, nee, das sind die anderen Im Falle von Android könne DroidSecurity für mehr Sicherheit in diesem Punkt sorgen.
Der Smartphone-Hype verstärkt das Problem, denn Smartphones sind nichts anderes als Telefonie-fähige Mini-Laptops. Und letztlich haben mobile Gerätschaften die gleichen Sicherheitsprobleme, wie Laptops und PCs, zitiert CNN Tech eine Sprecherin von Symantec. Wobei man dabei sicher auch nicht vergessen darf, dass Firmen wie Symatec, McAfee oder Kaspersky davon auch profitieren. Hach, ungerechte Welt…
Für geheime oder sehr persönliche Nachrichten einfach demnächst eine verschlüsselte Brieftaube losschicken. Oder macht es wie Hasan Elahi, der einfach immer meldet, wann er sich wo aufhält. Man kann ihn quasi nicht ausspionieren, weil der Installationskünstler und Kunst-Professor keine Geheimnisse hat…
Ja ja, Videospiele lehren nicht nur Richtiges. Genauso wie Fernsehen, Bücher, Politiker oder Lehrer. Das sollte klar sein, aber es ist trotzdem unterhaltsam, wie UGO.com-Autor Michael Drucker mit Augenzwinkern einige Weisheiten seiner Jugend aufzählt, die er aus Videospielen hatte.
Ein Beispiel: Was in Spielen schiefläuft, kann man patchen. Gilt nicht für das sogenannte “echte Leben”. Versucht mal, eine verhauene Klausur zu patchen…
UGO.com richtet sich übrigens an 18-34-jähriges, männliches Publikum. Die glauben alles…
Gerade trudelte die Ankündigung bzw. Einladung ein: Blizzard lädt für den 7. Und 8. August zum Warcraft Invitational 2010 im Mediapark Köln ein. Die europäischen eSportler können sich an diesem Wochenende für die Global Finals auf der BlizzCon 2010 qualifizieren.
Auf dem Turnierplan stehen Mehrspielerpartien in Warcraft III und World of Warcraft Arena sowie Show Matches in StarCraft II.
Zuschauer können die Mehrspielerschlachten auf der großen Bühne verfolgen, aber auch selbst zocken. StarCraft II: Wings of Liberty und die Beta von World of Warcraft: Cataclysm sind spielbar. Außerdem soll es auch für Zuschauer verschiedene Wettbewerbe geben.
Weitere Infos zu der Veranstaltung und Bilder vom letzten Jahr gibts auf der offiziellen Internetseite.
Soll noch einer sagen, man käme am iPad nicht vorbei: Das sind ganz schön viele mögliche Alternativen, die auf den geneigten Tablet-Interessierten zukommen. WeTab, Smartpad, Blackpad (RIM), Ideapad U1 (Lenovo), Cius (Cisco): Da wird doch wohl was dabei sein, was auch Freunden von Porn- äh Flash gefällt…